Wie arbeiten wir in Zukunft?

Arbeit 4.0

Die Digitalisierung gewinnt in unserem Alltag an immer größerer Bedeutung – auch in der Arbeitswelt. Wie einschlagend die Digitalwirtschaft das gegenwärtige und zukünftige Arbeiten bestimmt, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie. Diese untersuchte den Einfluss von Online-Firmen auf den Arbeitsmarkt der deutschen Hauptstadt. Demnach ist jeder achte Berliner Abgestellte inzwischen in der Digitalbranche tätig, das sind insgesamt 77.000 Personen. Der Online-Sektor macht inzwischen sogar ein Fünftel des Wirtschaftswachstums in Berlin aus – ebenso wie 8,5 Prozent des BIP der Hauptstadt. Vor allem große Onlinehändler, Start-Ups und Fintechs siedeln sich gerne in Berlin an.

Die Digitalisierung bietet also viele Chancen und Wachstum, schürt aber auch Zukunftsängste: Werden intelligente Programme und künstliche Intelligenzen einige Berufe gar obsolet machen? Wie wird sich die Arbeitswelt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln? Wie kann man darauf reagieren? Laut neuesten Hochrechnungen des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit könnten bis zum Jahr 2025 etwa 1,5 Millionen etablierte Arbeitsplätze durch die Digitalisierung verschwinden. Betroffen wären vor allem Bereiche wie Handwerk und Logistik, aber auch Jobs aus dem Gesundheitssektor und dem Bankwesen. Demgegenüber entstehen bisher ungekannte Branchen und Geschäftsmodelle, neue Berufe etablieren sich. Zwar werden digitale Technologien dadurch für die tägliche Arbeit immer wichtiger – es braucht aber gleichzeitig auch Menschen, die diese Technologien sinnvoll anwenden und nutzen können.

Welche Lösungen?

Die Standardrente in Deutschland lag im letzten Jahr bei 1.197 Euro. Wer nach 45 Berufsjahren ein Durchschnittsgehalt von 2.501 Euro netto erhielt, konnte mit dieser monatlichen Rentensumme rechnen. Das Rentenniveau lag demnach bei 47,9 Prozent. Zum Vergleich: Vor siebzehn Jahren lag das Rentenniveau noch bei 52,9 Prozent.

Dass die gesetzliche Rente in den nächsten Jahren weiter schrumpfen wird, ist indes lange keine Geheimnis mehr. Die Bundesregierung geht für das Jahr 2030 sogar von einem Rentenniveau aus, das bei 44,3 Prozent liegt. Unsere Gesellschaft altert zusehends, es gibt immer mehr Rentner – gleichzeitig aber weniger Erwerbstätige, die in die Rentenkasse einzahlen. Laut Experten kann dies fatale Folgen im Ruhestand haben. Nach Zahlen der Bundesregierung verlässt sich zurzeit fast jeder Dritte allein auf die gesetzliche Rente. Unter den Geringverdiener verfügen 47 Prozent über keine weitere Vorsorge, da ihnen häufig die finanziellen Mittel fehlen.

Vor allem diejenigen, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, müssen mit einer Rente unter dem Existenzminimum rechnen. Laut dem Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen werden hier in den nächsten Jahren vor allem Frauen betroffen sein. Wie also man mit der Situation umgehen? Während sich manche Ökonomen für Privatvorsorge aussprechen, fordern andere eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung oder eine Anhebung des Mindestlohns.

Die Zukunft der Krypto-Währungen

Der Höhenflug des Bitcoin scheint vorerst beendet: Nachdem die Digital-Währung vor Kurzem die 5.000-Dollar-Marke geknackt hatte, fiel der Kurs danach auf knapp 3.000 Dollar zurück. Grund hierfür waren die Schließungen zweiter großer Krypto-Marktplätze in China. Im Vorfeld hatten chinesische Behörden davor gewarnt, mit Cyber-Währungen wie Bitcoin oder Ethereum zu handeln. Einigen Berichten zufolge soll Peking den Handel mit Krypto-Währungen im eigenen Land völligen verbieten wollen.

Im Westen hingegen scheint ein derartiger Schritt kein Thema zu sein. Vielmehr ist die Finanzbranche daran interessiert, die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin & Co. basieren, für sich nutzbar zu machen. Bei Blockchains handelt es sich um Informationsblöcke, die in Datenketten organisiert sind. Durch ihre spezielle Struktur sind diese Ketten sehr sicher. Die Schweizer Großbank UBS will die Technik zusammen mit sechs weiteren Kreditinstituten nutzen, um im Jahr 2018 eine eigene Digital-Währung zu etablieren. Diese soll Utility Settlement Coin heißen und zur Wertschriftenabwicklung genutzt werden.

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