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Family Offices steigern Rendite

Weltweites Plus

Wohlhabende Privatinvestoren oder Familien mit großen Vermögen nutzen nicht selten die Möglichkeiten eines Family Office: Eine neue Studie von Campden Research und der UBS zeigte nun, dass diese Form der Vermögensverwaltung eine deutlich gesteigerte Rendite im letzten Jahr verzeichnen konnte. Befragt wurden dabei 262 Family Offices rund um den Globus. Lag der Ertrag 2015 noch bei 0,3 Prozent, so stieg er 2016 laut der Erhebung weltweit auf durchschnittlich 7,0 Prozent an. In den USA betrugen die Renditen sogar 7,7 Prozent.

Vor allem durch Unternehmensanteile im Portfolio konnte dieser Wert erreicht werden. Im Durchschnitt machten Aktien börsennotierte Firmen und Private-Equity-Fonds fast die Hälfte des Anlage-Portfolios aus (47 Prozent). Weitere 17 Prozent des Geldes wurden in Immobilien investiert. Hedge-Funds waren mit 6,2 Prozent vertreten – im Jahr zuvor lag der Anteil bei 7,2 Prozent. Stark zugenommen habt offenbar das sogenannte Impact Investing: Investitionen in Unternehmen mit ökologischem oder sozialem Hintergrund bei gleichzeitiger marktgerechter Rendite. Entsprechende ökologisch-soziale Anlagen machen inzwischen 50 Prozent der weltweiten Family-Office-Portfolios aus.

Kundenfreundliches Urteil

Vor einiger Zeit hatte ein Verbraucherschutzverein gegen eine Sparkasse in Freiburg geklagt, da diese Zusatzgebühren für bestimmte Services verlangt hatte: So sollten die Kunden beispielsweise fünf Euro zahlen, wenn ihnen per Post Überweisungsinformationen zugesandt wurden. Auch für Briefe, die über fehlgeschlagene Lastschriften oder Einzugsermächtigungen informierten, wurde die Pauschale erhoben.

Nun urteilte der Bundesgerichtshof, dass entsprechende Gebühren nicht rechtmäßig sind. Der hohe Preis von fünf Euro für einen einzelnen Brief sei laut Richterspruch nicht angemessen. Auch in anderen Situationen sollen Gebühren in Zukunft entfallen: Wollen Kunden zum Beispiel einen Dauerauftrag oder eine Wertpapier-Order rückgängig machen, müssen sie ebenfalls nicht mehr zahlen. Diese Vorgänge sind laut BGH als Widerruf einzustufen und daher unentgeltlich. Bankkunden können laut Stiftung Warentest sogar auf Erstattung hoffen, wenn sie in der Vergangenheit für genannte Services gezahlt haben.

Technik und Finanzen

Gestern Abend stellte Apple seine neuen iPhone-Modelle vor: Neben technischen Neuerungen wurden auch preislich Grenzen überschritten. Erstmals kostet ein Smartphone aus Cupertino mehr als 1.000 Euro, für das Premium-Modell werden sogar 1.319 Euro fällig. Andere Smartphone-Hersteller wie die Branchenführer Samsung und Huawei hatten bisher die magische 1.000-Euro-Marke gescheut.

Was alle Handy-Hersteller eint, ist ihre Forschung im Bereich der biometrischen Daten. Vor allem die technische Gesichtserkennung durch Smartphone-Kameras soll das Leben der Nutzer erleichtern – auch im Bereich der Finanzen. Schon vor einiger Zeit machten Start-Ups auf sich aufmerksam, die Bezahldienste per Gesichtserkennung anbieten wollen. Mit seinem neuen Flaggschiff plant Apple, nun ebenfalls in den Markt einzusteigen: Nutzer von Apple Pay, das in Deutschland noch nicht verfügbar ist, sollen künftig mit einem simplen Blick auf das Smartphone bezahlen können. Doch auch andere große IT-Konzerne versuchen verstärkt, in der Finanzwelt Fuß zu fassen. Amazon etwa testet aktuell für seinen Sprachassistenten Echo eine neue Funktion, die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Großbank UBS entwickelt wurde. So soll der Nutzer per Sprachbefehl Kurs-Updates erhalten oder sich Fragen rund um Banking- und Finanzthemen beantworten lassen.

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