Marktbericht August 2017: Fish and Chips auf Tauchkurs

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im August 2017.

Aktienmärkte

In den ersten beiden Wochen des Augusts 2017 verhielten sich alle großen Aktienindizes ähnlich und fielen um bis zu 2 %. Der Shanghai Composite erholte sich jedoch und konnte bis zum Monatsende Gewinne in Höhe von gut 2,5 % verbuchen. Dagegen vergrößerten sich die Verluste des Nikkei 225, welcher – nach einer kurzen Erholung zum Schluss – mit einem Rückgang von knapp 1,5 % schloss. Die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte zeigten sich im August zurückhaltend und schlossen mit Zahlen analog zu ihrem Startkurs.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Beinahe alle großen Währungen verliefen in diesem Monat ähnlich gegenüber dem Euro, gleichzeitig blieben größere Kursschwankungen aus. Lediglich das Britische Pfund stach hervor. Im Kontrast zu den anderen Währungen verlor das Pfund kontinuierlich im Laufe des Monats an Wert und ging gegenüber dem Euro mit einem Verlust von mehr als 2,5 % aus dem Handel.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Der Goldpreis fiel im ersten Viertel des Monats leicht, verlief dann aber in einer kontinuierlichen Steigung. Am Monatsende schloss er mit einem Plus von 4 %.

Der Preis für Öl unterlag im ersten Drittel des Monats nur leichten Schwankungen, brach dann aber in der Monatsmitte um 4 % ein. Gegen Ende des Monats erreichte er dann wieder sein Ausgangsniveau.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Alle Umlaufrenditen fielen im August und schlossen zwischen minus 0,05 % und minus 0,25 %. Wie im Vormonat verlief die Chinesische Rendite volatiler als die übrigen Renditen und verbuchte zum Monatsende die größten Verluste, welche durch einen rapiden Absturz zur Monatsmitte entstanden.

Die Zinsstrukturkurven blieben zum Juli fast unverändert. Die Zinssätze von britischen Bonds mit Laufzeiten von 6 Monaten bis 3 Jahren fielen auf das Niveau britischer Kurzläufer. Einmonatige, deutsche Bonds stiegen an und übertrafen dabei sogar Bonds mit Laufzeiten von bis zu 2 Jahren.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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