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Wohnen – Wo und wie?

Der Traum vom Eigenheim

In Deutschland gibt es immer weniger bezahlbaren Wohnraum, vor allem in den Städten. Eine logische Konsequenz wäre, dass mehr Wohnungen gebaut werden, um so die Mietpreise nach unten zu korrigieren. Dennoch ist aktuell das Gegenteil der Fall: Im ersten Halbjahr 2017 wurden so wenige Neuwohnungen genehmigt wie zuletzt 2009. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Genehmigungen um 7,3 Prozent zurück, so das Statistische Bundesamt. Die Zahl der Mehrfamilienhäuser stieg zwar leicht an (um 1,8 Prozent), doch vor allem Wohnheime und Zweifamilienhäuser wurden weniger gebaut.

Nicht zuletzt verzögert auch Bürokratie, etwa im Rahmen von langen Genehmigungsverfahren, das Bauvorhaben. Doch dies sind nicht die einzigen Hürden, die Menschen auf dem Weg zum Eigenheim überwinden müssen. Mehrere Umfragen gingen diesem Thema nach: So erhielten 32 Prozent der Interessenten keinen Kredit, um ein Haus oder eine Wohnung zu finanzieren. Ganze 36 Prozent hatten Schwierigkeiten, ein passendes Grundstück zu finden. Für viele sind zudem die Nähe zum Arbeitsplatz und eine gute Nachbarschaft wichtige, aber nicht selbstverständliche Faktoren.

Wer sich den Traum vom Eigenheim nicht erfüllen kann und daher weiter zur Miete wohnt, sieht sich in deutschen Großstädten unter Umständen mit einem weiteren Problem konfrontiert: Wohnungsbaugesellschaften kaufen große Mietshäuser auf und grundsanieren sie. Anschließend werden dann höhere Mieten verlangt. Dies vertreibt allerdings jene Mieter, die sich die Erhöhung nicht leisten können. Um dem vorzubeugen, erwarb Berlins rot-rot-grüne Landesregierung kürzlich mehrere Wohnkasernen in Kreuzberg. Ziel war, Privatinvestoren zuvorzukommen. Das Projekt läuft unter dem Namen Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten und soll der sogenannten Gentrifizierung vorbeugen.

Branche im Umbruch

Neben den Großbanken UBS und Credit Suisse existieren in der Schweiz viele kleine Privatbanken, insgesamt sind es 130 Kreditinstitute. Diese verwalten zwar immer noch große Kapitalsummen und Privatvermögen, doch die Erträge gingen in den letzten Jahren zurück. Das hat unterschiedliche Gründe: Schon seit einiger Zeit wird die Vermögensverwaltung der Schweizer Privatbanken weniger stark gefragt. Zudem versucht die Schweizer Regierung, das Bankgewerbe im Land transparenter zu gestalten – der berühmten Schweizer Verschwiegenheit zum Trotz.

Viele kleine Privatbanken müssen daher ihre Kosten senken und gleichzeitig Wege finden, höhere Gewinne zu erwirtschaften. Laut einer neuen Studie könnte dies nicht allen Privatbanken gelingen. Etwa ein Drittel soll laut der Erhebung in den nächsten fünf Jahren vom Markt verschwinden: Von den 130 privaten Geldhäusern würden nurmehr etwa 100 übrig bleiben. Das Bankgeschäft in der Schweiz befindet sich also in einem immer stärkeren Wandel..

Ausländische Alternativen

Die Kosten für Alterspflege steigen in Deutschland stetig an, während die entsprechenden Heime an ihre Grenzen geraten: Es fehlt an Personal und durchschaubaren Strukturen. Da viele Pflegebedürftige und deren Angehörige ihr finanzielles Limit erreichen, zahlt der Staat einen Teil hinzu: Über 400.000 Menschen in der Bundesrepublik erhalten die sogenannte Hilfe zur Pflege.

Um dem finanziellen Druck zu entgehen, suchen gleichzeitig immer mehr Menschen Alternativen im Ausland. Vor allem grenznahe Pflegeheime in Osteuropa werden immer beliebter: Während ein Pflegeheimplatz in Deutschland rund 6.000 Euro im Monat kostet, bezahlt man beispielsweise im tschechischen Luby an der Grenze zu Sachsen 1.600 Euro – inklusive Einzelzimmer und voller Pflegeleistung. Erreicht werden diese Preise vor allem durch geringe Personalkosten: Das Gehalt einer Pflegerin in Tschechien beträgt nur etwa ein Drittel des entsprechenden Gehalts in Deutschland.

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