Wann beginnt der Ruhestand?

Der europäische Rentenbeginn im Vergleich

Eine neue Studie der OECD hat das Renteneintrittsalter in Europa ermittelt. Die Daten aus dem Jahr 2015 zeigen, dass Deutschland hier fast drei Jahre über dem Durchschnitt liegt. Am frühesten gehen die Menschen in Slowenien in den Ruhestand – sie sind im Schnitt 58,5 Jahre alt. Direkt dahinter folgen Belgien und Luxemburg mit einem Renteneintrittsalter von jeweils 60 Jahren. Das Schlusslicht bilden Irland und Portugal mit 66 Jahren.

Deutschland lag zum Zeitpunkt der Erhebung bei 65 Jahren – inzwischen hat sich die hiesige Rentenaltersgrenze aber nach oben verschoben. Aktuell liegt sie bei 65,5 Jahren und könnte in der nächsten Zeit weiter aufwärts korrigiert werden. Durch den demographischen Wandel und und die tendenzielle Vergreisung der Gesellschaft werden die Renteneintrittsalter in den kommenden Jahrzehnten steigen: 2024 sollen es 66 Jahre sein, 2031 sogar 67 Jahre. Damit stünde Deutschland im Europa-Ranking künftig an erster Stelle. Für einige Branchen wird sogar die Rente mit 70 Jahren diskutiert. Dies trifft auch wenig Gegenliebe bei der deutschen Bevölkerung: Bei einer Befragung im Januar 2017 favorisierte eine Mehrheit die Rente mit 60 Jahren.

Europäischer Aufschwung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands stieg im zweiten Quartal 2017 wie von Branchenkennern erwartet an. Laut Prognosen sollten es 0,7 Prozent sein, tatsächlich waren es 0,6 Prozent. Als Grund hierfür gibt das Statistischem Bundesamt gesteigerte Importe an. Dennoch steht die Bundesrepublik weiterhin als starker Exporteur da: Die Ausfuhren überstiegen insgesamt die Einfuhren.

Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch in anderen europäischen Ländern ausmachen. Spanien etwa steigerte sein BIP um 0,8 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal, in Portugal waren es sogar 1,0 Prozent. Selbst das krisengebeutelte Griechenland konnte ein Plus von 0,4 Prozent verzeichnen. Ökonomen sehen in dieser Entwicklung ein Zeichen dafür, dass die Investitions-, Struktur- und Reformprogramme im Süden Europas allmählich Früchte tragen.

Die Finanzen der Kleinen

Eine neue Studie ging der Frage nach, wie viel Taschengeld Kinder in Deutschland bekommen und für was sie es ausgeben. Bei der Erhebung wurden Jungen und Mädchen zwischen vier und dreizehn Jahren befragt. Im Vorschulalter erhalten Jungen im Durchschnitt 20 Euro im Monat, bei Mädchen sind 17 Euro. Mit Eintritt in die Schule erhöht sich auch das Taschengeld: Bei Jungen beträgt es nun 44 Euro, bei Mädchen 41 Euro. Am liebsten geben Kinder der Umfrage zufolge ihr Geld für Süßigkeiten, Eis, Zeitschriften und Comics aus.

Einige Finanzexperten sind der Meinung, dass Taschengeld auch einen erzieherischen Nutzen haben kann: Kinder lernen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln hauszuhalten. So können sie verstehen, dass Ressourcen nicht unbegrenzt vorhanden sind. Auch kann es laut Experten hilfreich sein, Kinder beim täglichen Einkauf mitzunehmen und sie dabei einen Teil ihres Taschengeldes ausgeben zu lassen.

Nichtsdestotrotz sollten Eltern nach Expertenmeinung standhaft bleiben, wenn das Geld der Kinder einmal zur Neige geht. Inzwischen gibt es sogar einen Begriff für das Bettlern von Kindern nach Süßigkeiten oder Spielzeug: Pester Power (vom englischen to pester, was soviel heißt wie jammern). Eine weitere Studie zeigte, dass Eltern in diesen Situationen häufig das Durchhaltevermögen fehlt. Über 44 Prozent der Eltern gaben regelmäßig nach, wenn ihre Kleinen beim Einkauf beispielsweise um Süßigkeiten baten. Weniger als ein Prozent der Eltern bleibt in diesen Situationen immer standhaft.

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