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Marktbericht Juli 2017: Ein Barrel Zuversicht

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Juli 2017.

Aktienmärkte

Im Juli 2017 verliefen der DAXK und der STOXX Europe 600 ähnlich. Beide Indizes entwickelten sich bis zur Mitte des Monats sehr positiv und der DAXK erreichte zwischenzeitlich sogar ein Plus von 2,5 %. Jedoch konnten beide Indizes ihre Gewinne nicht verteidigen, sodass der STOXX 600 am Ende des Monats knapp 0,5 % einbüßte und der DAXK sogar mehr als 1,5 % tiefer schloss. Der S&P 500 und der Shanghai Composite zeigten sich stärker. Nach einem stetigen Aufwärtstrend schloss der S&P 500 knapp 2,5 % höher, während der Shanghai Composite zwar weniger konstant verlief, aber gerade in den letzten Tagen des Monats überzeugte und bei einem Plus von gut 2,5 % verblieb. Die Entwicklung des Nikkei 225 war vergleichsweise unauffällig. Ohne starke Schwankungen schloss er ähnlich wie der STOXX Europe 600.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Währungen

Über den kompletten Juli hinweg und verstärkt gegen Ende des Monats legte der Euro gegenüber allen großen Währungen zu. Der größte Zuwachs wurde gegenüber dem Schweizer Franken mit über 4,5 % erzielt, gefolgt vom US Dollar mit 3,5 %. Hinsichtlich des japanischen Yens, des Britischen Pfundes und des Chinesischen Yuan verbuchte der Euro Gewinne zwischen gut 1,5 % und knapp 2,5 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Gold und Öl

Die Rohstoffe zeigten sich im Juli sehr stark. Der Goldpreis machte mit gut 2 % eher moderate Gewinne, der Ölpreis hingegen überraschte mit einem starken Anstieg. Zunächst gab er zwar 2 % nach, stieg dann jedoch um 12 % an und verbuchte über den gesamten Juli ein Plus von fast 10 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Zinsen

Nach einem ruhigen Verlauf blieben auch in diesem Monat die Umlaufrenditen beinahe unverändert. Lediglich die chinesischen Staatsanleihen durchliefen leichte Turbulenzen, schlossen allerdings auch mit einer Veränderung unterhalb des Promillebereichs.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Wie auch im Vormonat fand die größte Veränderung an der chinesischen Zinsstrukturkurve statt. Hier stieg die kürzeste Laufzeit auffallend stark an. Zudem ließ sich eine leichte Veränderung bei den deutschen Kurzläufern feststellen, sodass bei den Laufzeiten von 3 Monaten bis zwei Jahre ein beinahe ebenmäßiges Preisverhältnis herrschte.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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