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Neue Arbeitswelt

Viele offene Stellen

Immer mehr Experten sind sich einig: Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor entscheidenden Veränderungen. Zum einen ist da die Digitalisierung, die neue Arbeitsplätze schaffen und alte obsolet machen wird. Zum anderen haben immer mehr Ausbildungsbetriebe Schwierigkeiten, passende Azubis zu finden. Deutschlandweit stehen 2017 noch über 6.000 Lehrstellen offen. Das liegt nicht nur an demographischen Entwicklungen, sondern auch an der Tatsache, dass immer mehr junge Menschen in die Universitäten strömen. Seit 2007 gab es insgesamt 120.000 weniger Schulabgänger in der Bundesrepublik. Nur ein Bruchteil von ihnen begannt eine Lehre: In Berlin nur etwa jeder Zehnte. Dadurch ergeben sich heute zwei Konsequenzen. Einerseits können sich die Unis vor Erstsemestern kaum retten, während Betriebe händeringend nach Auszubildenden suchen. Einige Unternehmen versuchen inzwischen, junge Menschen mit Boni zu locken. Sie bieten Jobtickets, Mietzuschüsse, Firmenhandys oder mehr Urlaubstage. Inwiefern diese Maßnahmen zielführend sind, wird sich zukünftig zeigen müssen.

Ein wichtiger Faktor ist hierbei sicher eine gerechte Bezahlung, verbunden mit innerbetrieblichen Aufstiegschancen. Nach einer neuen Studie des Beraternetzwerks Ernst & Young fühlen sich aber 56 Prozent der deutschen Arbeitnehmer unterbezahlt. Auch rechnen sich nur 40 Prozent Aufstiegsmöglichkeiten aus. Dennoch wollen 82 Prozent der Beschäftigten den Betrieb nicht wechseln.

Weiter auf Höhenflug

In der letzten Woche spaltete sich die Krypto-Währung Bitcoin nach einem Update in zwei konkurrierende Systeme auf: Die ursprünglichen Bitcoins können nun schneller gehandelt werden, während sich Bitcoin Cash als neues Cyber-Geld parallel etablieren will. Nutzer von Bitcoin Cash hatten das Update nicht mittragen wollen und auf den alten, langsameren Zahlungsverkehr bestanden. Das Schreckgespenst Hard Fork (Schonungslose Aufspaltung) erwies sich dann aber als weniger gravierend, als zunächst angenommen: Die originalen Bitcoins stiegen sogar im Wert und liegen jetzt pro Bitcoin bei 3.200 US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung von etwa 13 Prozent.

Die Konkurrenz-Währung Bitcoin Cash hingegen stürzte um 20 Prozent ab und liegt aktuell bei knapp 230 US-Dollar pro Coin. Für Anleger ist die Entwicklung dennoch positiv. Die meisten von ihnen besitzen nach der Spaltung beide Cyber-Währungen und verzeichneten daher deutlichen Gewinn. Wie es aber mit Bitcoin Cash weitergehen wird, ist aktuell unklar. Möglicherweise kann sich die Währung am hart umkämpften Krypto-Markt behaupten – oder sie erliegt dem Wertverfall und verschwindet.

Online-Banking tut sich schwer

Im März diesen Jahres wurden 1.400 Deutsche nach ihrer Meinung zu Online-Banking befragt. Hier zeigte sich, dass viele Bundesbürger dieser Bezahlart immer noch skeptisch gegenüberstehen: Nur etwa die Hälfte (49 Prozent) nutzt bisher Online-Bezahlverfahren. Bei Menschen über 60 Jahre liegt der Wert lediglich bei 42 Prozent. An dieser Zurückhaltung wird sich wohl auch in näherer Zukunft nichts ändern: Nur 12 Prozent der Befragten planen, Online-Banking zukünftig häufiger zu nutzen.

Marktführer in diesem Bereich ist und bleibt Paypal. Ganze 43 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen inzwischen diese Bezahlmethode für Online-Einkäufe. Alternative Bezahlsysteme der Sparkassen oder der Commerzbank (Paydirekt) tun sich hingegen schwer im Markt. Gleichzeitig bieten global Player wie Amazon und Apple eigene Payment-Lösungen an, zum Teil auch schon in Deutschland.

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