Ein unbeliebtes Thema

Wie Frauen vorsorgen

Eine neue Studie befragte Frauen zu ihrer Altersvorsorge. Insgesamt 1.000 Probandinnen zwischen 35 und 55 Jahren äußerten sich zu dem Thema. Dabei wurde deutlich, dass sich fast die Hälfte (44 Prozent) bisher keine Gedanken zu dem Komplex gemacht hat. Entsprechend viele Frauen ergriffen bisher keine Maßnahmen zur Altersvorsorge, knapp ein Drittel (32 Prozent). Weitere 37 Prozent sorgen nur unregelmäßig vor. Während viele (61 Prozent) die klassischen Anlageobjekte wie beispielsweise Lebensversicherungen als unzeitgemäß empfinden, legen 59 Prozent dennoch gerade dort ihr Geld an. Das Wissen um die Dringlichkeit des Themas ist also vorhanden, gleichzeitig verharren die befragten Frauen in altbekannten Strukturen. Viele von ihnen sind sich dieser Tatsache auch bewusst: Fast 80 Prozent fürchten eine Versorgungslücke im Ruhestand.

Noch schwieriger wird die finanzielle Situation, wenn eine Person im Alter pflegebedürftig wird und eine Heimunterbringung benötigt. Seit diesem Jahr bezahlt jeder Pflegebedürftige einen Teil der anfallenden Kosten aus der eigenen Tasche – dieser Betrag kann aber von Bundesland zu Bundesland stark schwanken. In Thüringen zahlt man durchschnittlich 225 Euro Eigenanteil, im Saarland hingegen den Höchstbetrag von 896 Euro. Im Schnitt liegen die Kosten pro Privatperson bei 581 Euro. Festgelegt wird die Summe individuell von den Trägern der einzelnen Pflegeheime.

Zahlen zu Gehältern

Aktuelle Statistiken über das Einkommen der Deutschen geben Aufschluss über Meridian- und Durchschnittslöhne. Die Daten der Erhebung stammen aus dem dem Jahr 2014 und betrachten den Monat April – genauere Zahlen sind bisher noch nicht veröffentlicht worden. Dabei zeigte sich, dass der Durchschnitts-Bruttolohn 2014 bei 3.441 Euro lag. Unter Vollzeitbeschäftigten konnten 6 von 10 dieses Gehaltsniveau nicht erreichen. Der sogenannte Meridianlohn gibt hingegen das mittlere Gehalt der Statistik an: 50 Prozent der Erwerbstätigen verdiente 2014 weniger, 50 Prozent verdiente mehr. Der Meridian lag bei 2.990 Euro.

In völlig anderen Gehaltskategorien bewegt sich demgegenüber mancher deutsche Politiker: Als Abgeordneter des Deutschen Bundestages beispielsweise erhielt man im Juni 2016 ein Bruttogehalt von 9.327 Euro. Wer als Abgeordneter zusätzlich Nebeneinkünfte über 1.000 Euro im Monat bzw. 10.000 Euro im Jahr hat, muss diese angeben – allerdings in recht groben Werten. Die nun veröffentlichten Zahlen zeigen, welcher Bundestagsabgeordnete am besten durch Nebeneinkünfte verdient: Auf den drei vorderen Plätzen befinden sich ausschließlich CDU-Mitglieder mit Nebenverdiensten von 350.000 Euro bis einer Million Euro.

Wo die Mieten noch bezahlbar sind

Wie sieht die Traumwohnung der Deutschen aus? Ein Online-Portal hat Bundesbürger nach den Eigenschaften ihrer Wunschwohnung in der Stadt befragt. Es zeigte sich, dass die meisten Studienteilnehmer eine große Wohnung von mindestens 80 Quadratmetern bevorzugen: Sie sollte außerdem klimaeffizient sein, einen Balkon haben und geringe Nebenkosten aufweisen.

Auf Grundlage dieser Daten wurden dann Wohnungsinserate in 14 deutschen Städten untersucht. Hier stellte sich vor allem die Frage, in welcher Stadt wie viel Miete für die gesuchte Wohnung bezahlt werden musste.

Insgesamt wurden über 60.000 Anzeigen betrachtet. Auf dem letzten Platz landete wenig überraschend München, wo eine entsprechende Bleibe im Schnitt 1.500 Euro im Monat kostet. Viel günstiger sind hingegen die Spitzenreiter Leipzig, Essen und Dortmund: Hier zahlt man zwischen 610 Euro und 570 Euro Monatsmiete.

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