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Die Folgen des Skandals

Sorgenkind Diesel

In Berlin fand heute der sogenannte Diesel-Gipfel statt: Ein Treffen zwischen mehreren Ministerpräsidenten, Vertretern verschiedener Bundesministerien und Abgesandten der Autoindustrie. Dabei wurde beschlossen, insgesamt fünf Millionen Autos mit einer aktualisierten Software auszustatten, die den Schadstoffausstoß verringern soll. Primär ging es bei dem Treffen darum, PKW-Fahrverbote in besonders belasteten Innenstädten zu verhindern und betroffene Fahrzeuge mit Blick auf die Umweltfreundlichkeit nachzurüsten. Nun aber überschatteten seit Tagen Diesel- und Kartell-Skandale das Treffen, während Autobauer und Bundesregierung nach wie vor unter Druck stehen. Bei dem Diesel-Gipfel ging es plötzlich um mehr als vereinzelte Fahrverbote und günstige Software-Updates. Es stellte sich die generelle Frage, wie hart die Regierenden mit der deutschen Autoindustrie ins Gericht gehen.

Dieses neue Verhältnis zwischen Politik und Autobauern stellt nicht nur langfristig ökologische und ökonomische Weichen. Es hat auch für den einzelnen Verbraucher ganz handfeste, kurzfristige Folgen. Besitzer von gebrauchten Diesel-Autos sehen beispielsweise einem rapiden Wertverfall ihres Wagens entgegen. Autohändler haben kaum noch Interesse daran, alte Diesel-Fahrzeuge zu kaufen, da sie auf ihrem eigenen Bestand sitzen bleiben. Auch ziehen immer mehr Kunden ihre Kaufentscheidung zurück oder wechseln zu einem Benziner. Einer neuen Umfrage zufolge würden nur noch 15 Prozent aller Autofahrer aktuell einen Wagen mit Dieselmotor kaufen.

Bitcoin-Spaltung, die Zweite

Die Digital-Währung Bitcoin erfreut sich großer Beliebtheit und wird auch für Anleger immer interessanter. So hat ein Bitcoin zurzeit den Wert von 3.000 US-Dollar. Um den Zahlungsverkehr mit der Krypto-Währung noch schneller zu machen, wurde die Blockchain-Technologie hinter den Bitcoins heute einem Update unterzogen. Doch nicht allen Nutzern gefällt dieser Schritt: Einige spekulierten lange mit der langsamen Zahlungsabwicklung und verdienten damit Geld. Verweigern sich diese Nutzer dem Update, könnte es zu einer Bitcoin-Spaltung kommen – mit zwei parallel existierenden Systemen am Markt. Schon vor einiger Zeit wurde über diese Möglichkeit diskutiert (Weiterlesen), nun scheint sie Realität. Eine Minderheit der Nutzer hat nach dem Update eine zweite Bitcoin-Währung namens Bitcoin Cash etabliert. Dies trug zunächst kuriose Blüten: Investoren sahen ihr Bitcoin-Kapital kurzzeitig verdoppelt, da alte und neue Währung zeitgleich auf dem Konto existierten.

Großzügige Spenden

Parteispenden sind ein übliches Phänomen in der Welt der Politik. Vor allem Konzerne und besonders wohlhabende Privatpersonen versuchen auf diesem Weg, ihre Interessen politisch zu vertreten. Während kleinere Spenden nicht protokolliert werden, müssen größere Spenden von 50.000 Euro oder mehr von der jeweiligen Partei umgehend gemeldet werden. Die Bundestagsverwaltung veröffentlicht anschließend die Summen und die Namen der Spender. Besonders viele Parteispenden erhielten demnach die CDU und die FDP, während CSU und Linke keine Großspenden zu verzeichnen hatten. Der bisher höchste Spendenbetrag im Jahr 2017 kam von einem Unternehmer aus Montabaur (Rheinland-Pfalz) und betrug 500.000 Euro.

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