Erfolg oder Misserfolg?

Der Nutzen der Mietpreisbremse

Die 2015 eingeführte Mietpreisbremse sollte den Anstieg von Mietpreisen besonders in Ballungszentren eingrenzen. Seit Inkrafttreten der Bremse sind einige Studien in Auftrag gegeben worden, die die Wirksamkeit überprüfen sollten. Die meisten untersuchten kleine Areale und kamen dabei zu dem Schluss, die Bremse habe versagt.

Eine neue Erhebung betrachtete nun ganz Berlin und untersuchte über 3.000 Wohnungen. Auch hier zeigte sich, dass 81 Prozent der Mieten über dem vorgeschriebenen Höchstwert lagen – dieser darf den örtlichen Mietspiegel per Gesetz um nicht mehr als zehn Prozent übersteigen. Bei 19 Prozent war die hohe Miete allerdings legal, da die Vormiete schon über der Höchstgrenze lag. Und auch Gebäudesanierungen oder Modernisierungen können die überhöhten Mieten gesetzlich vertretbar machen. Dann sind die Mieten zwar legal – doch mancher Kritiker würde hier wohl von rechtlichen Schlupflöchern sprechen.

Zieht man diese Ausnahmefälle also ab, bleiben noch 48 Prozent illegale Mieterhöhungen. Das ist immerhin fast die Hälfte aller Wohnungen in Berlin. Vor allem kurz nach ihrer Einführung habe die Mietpreisbremse zwar eine Senkung der Mieten bewirkt, so die Studie. Doch die Verstöße hätten sich im Laufe der Jahre gehäuft.

Um diesen hohen Mietpreisen zu entgehen, investieren immer mehr Anleger mit dem entsprechenden Kapital via Crowdinvesting in Immobilien. Investoren wählen dabei selbstständig Bauprojekte, die sie mit zumeist kleinen Beträgen unterstützen wollen. Das Kapitalvolumen beträgt inzwischen 65 Millionen Euro und konzentriert sich vor allem auf Berlin und Hamburg.

Wirtschaftliche Folgen

Bilaterale Spannungen können nicht nur folgenschwere politische Konsequenzen haben, sondern auch wirtschaftlichen Schäden anrichten – nicht zuletzt bei unbeteiligten Ländern. So beispielsweise im Konflikt zwischen den USA und Russland. Wegen russischer Militäreingriffe in Syrien und der Ukraine plant US-Präsident Trump nun finanzielle Sanktionen für die Russische Föderation. Dies verhindert nicht nur die Kooperation beider Länder beispielsweise bei der Terrorbekämpfung, sondern hat auch Folgen für die Europäische Union. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht vor allem EU-Unternehmen gefährdet, die mithilfe russischer Pipelines Gas und Öl Richtung Europa leiten.

Im Falle Deutschlands hingegen sorgen die Verwerfungen mit der Türkei für wirtschaftliche Probleme. So brach etwa die Nachfrage nach Urlaubsreisen in die Türkei derart ein, dass der Frankfurter Flughafen einen Verlust von rund 30 Millionen Euro im letzten Jahr verzeichnete. Besonders schwierig haben es deutsche Firmen, die zwar auf dem türkischen Markt hohe Gewinne erzielen, aber nun von inländischer Konkurrenz verdrängt werden könnten. Dazu zählen beispielsweise die Deutsche Bank, die Allianz, Volkswagen oder der Modekonzern Hugo Boss. Andere deutsche Firmen hingegen werden sich wohl auch zukünftig in der Türkei behaupten können. So etwa Siemens, Daimler oder Bosch, die dort eine enorme Marktmacht haben.

Das Wetter mischt mit

Eine neue Erhebung der Stanford Graduate School of Business und der University of Minnesota hat ergeben, dass sich die Wetterlage auf das Verhalten von Anlegern auswirken kann. Das Phänomen ist unter dem Begriff Behavioral Finance bekannt und sorgt dafür, dass Investoren bei Regen und Wolken zögerlicher handeln oder langsamer reagieren. Schönes Wetter hingegen scheint die Anleger zum Wertpapierhandel zu animieren. Vergleichbare Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Kurse an sonnigen Tagen tendenziell steigen. Sonnenschein, so die Erklärung der Forscher, stimme die Menschen optimistischer.

Weiterlesen:


Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr stehen wir Ihnen persönlich und diskret zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail, unter Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.