Fintech-Hürden geschickt umschiffen

Immer mehr Finanzdienstleister denken darüber nach, eine eigene Fintech-Strategie zu etablieren und anzubieten. Gleichzeitig entstehen vielerorts innovative junge Start-Ups, die sich in diesem Bereich profilieren wollen. Bestimmte Punkte sind dabei besonders zu beachten, wenn ein Unternehmen mit der eigenen Fintech-Strategie Erfolg haben will.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Vor allem Start-Ups, die nicht originär in der Finanzbranche verankert sind, sollten sich über die hohe – und immer weiter steigende – Regulierung in diesem Bereich bewusst sein. Dabei ist es vor allem wichtig, relevante Genehmigungen und Lizenzen zu beachten, die das eigene Fintech-Produkt betreffen. Welche Leitlinien sollte man berücksichtigen? Welche Gesetze und Vorschriften sind relevant? Das Themenfeld ist komplex und erfordert Einarbeitung, weshalb frühzeitige Compliance von besonderer Bedeutung ist.

Produkt und Geldgeber

Einen nicht weniger großen Aufwand stellt die Suche nach geeigneten Investoren dar. Geldgeber für eine Geschäftsidee zu finden ist nicht immer einfach – gleichzeitig hat jeder Anleger unterschiedliche Bedürfnisse. Grundsätzlich erwarten Investoren Klarheit und Sicherheit: Sie wollen wissen, welches Produkt sie genau finanzieren und wie operativ vorgegangen wird. Ein günstiges Angebot ist also nicht alles: Das Gesamtpaket der Fintech-Lösung muss stimmig sein. Qualität, Preis, Darbietung und Vernetzung sollten eine Einheit bilden.

Ökonomie beachten

Als Unternehmer ist es gleichzeitig sinnvoll, nach branchenerfahrenen Kapitalgebern zu suchen. Je genauer sich ein Partner in der Finanzwelt auskennt, desto besser. Er kann dabei helfen, das Gesamtbild im Blick zu behalten. So ist es beispielsweise sinnvoll, das wirtschaftliche Umfeld zu beobachten. Die aktuellen Niedrigzinsen beflügeln zwar innovative Geschäftsideen, doch das Geld wird nicht ewig so günstig fließen. Wohin will das Unternehmen nach der Niedrigzins-Phase mit seiner Fintech-Strategie?

Welcher Weg?

Die Frage nach der Marschroute ist hier besonders entscheidend. Fintech-Lösungen können sehr unterschiedliche Bereiche der Finanzbranche abdecken und unterschiedlichen Zwecken dienen. So gestaltet sich der Eintritt in den Bereich Bezahllösungen (Payments) zwar niedrigschwellig, doch hier ist der Markt hart umkämpft und Interessenten anspruchsvoll. Kunden, Banken und Händler müssen erst gewonnen werden. Gleichzeitig drängen viele Anbieter auf den Markt, die ähnliche Technologien anbieten. Hier sollte man sich fragen: Was ist mein Alleinstellungsmerkmal? Wie kann ich mein Produkt weiterentwickeln und verbessern? Und was macht die Konkurrenz?

Es gilt also einige Punkte zu beachten, wenn man im boomenden Fintech-Markt erfolgreich sein will. Überlegtes und strategisches Vorgehen ist dabei unerlässlich.

Welche zehn Punkte vor allem Start-Ups beachten sollten, wenn sie in den Fintech-Markt einsteigen wollen, stellt ein lesenswerter Beitrag auf finnews.ch vor.

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