Große Veränderungen

Die Zukunft der Automobilbranche

Schon seit einigen Jahren arbeitet die Automobilindustrie an Elektro- und Hybridfahrzeugen – und die Nachfrage steigt. Ein Vorreiter in diesem Bereich ist Norwegen: Dort plant man, den Verbrennungsmotor bis 2025 völlig abzuschaffen. Um die Etablierung des Elektroautos auch in Deutschland zu beschleunigen, haben Grüne und einige Umweltverbände nun ein generelles Verbot von Benzin- und Dieselmotoren bei Neuwagen gefordert. Bis 2030 sollen demnach nur noch Elektrofahrzeuge zugelassen werden.

Dabei wird deutlich: Die Automobilbranche durchlebt zurzeit einen starken Wandel. Allerdings stellt sich die Frage, inwiefern die Politik in den Prozess eingreifen sollte. Die Vorteile des Elektromotors liegen auf der Hand: weniger CO2-Emissionen, geringere Gesundheitsrisiken und entlastete Ballungsgebiete. Allerdings hat das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung nun errechnet, dass ein Ende des Verbrennungsmotors große wirtschaftliche Folgen haben könnte. Etwa 600.000 Arbeitsplätze im Auto-Land Deutschland wären gefährdet – das entspricht jeder zweiten Stelle in der Branche.

Ob die Politik nun eingreift oder nicht, ändern an der Gesamtsituation also nur wenig: Die Automobilindustrie wird sich auf große Umbrüche einstellen müssen. Sie sollte daher vor allem in zukunftsweisende Technik investieren. Eben dies wird dann zwangsläufig neue Arbeitsplätze schaffen und alte erhalten.

Geschwächter Dollar

Die Innenpolitik des US-Präsidenten Donald Trump hat sich zum Ziel gesetzt, inländische Firmen zu stärken. Geplante Steuerentlastungen für US-Unternehmen und große Infrastrukturinvestitionen sollen dabei helfen. Gleichzeitig will Trump Strafzölle einführen, um die Wirtschaft im eigenen Land anzukurbeln, etwa im Bereich der Stahlindustrie. Wenn neue Arbeiter ins Land gelassen werden, dann nur unter streng kontrollierten Bedingungen: in der Landwirtschaft etwa, wo saisonal bedingt knapp 15.000 Arbeitskräfte fehlen. Hier sollen nun Arbeiter mit Kurs-Visa Abhilfe schaffen.

Anleger scheinen aber Zweifel daran zu hegen, ob Trumps Protektionismus-Strategie aufgehen wird. Infolgedessen brach der Kurs des gewöhnlich starken Dollars gestern ein, zugunsten des Euro – aber auch des mexikanischen Peso. Der dominantere Euro sorgte für leichte Kurseinbrüche beim DAX. MDax und TecDax fielen um im Schnitt 1,13 Prozent, der EuroStoxx verlor 0,94 Prozent.

Doch keine Krise?

Bitcoins sind beliebt – so beliebt, dass die Technik dahinter allmählich an ihre Grenzen stößt. Immer mehr Menschen nutzen die digitale Währung oder handeln damit, sodass dem digitalen Übermittlungsnetz hinter den Bitcoins – der sogenannten Blockchain – eine Überlastung drohte. Um dies zu verhindern und die schnelle Datenübertragung weiterhin zu gewährleisten, soll ein Update vorgenommen werden. Dabei wird u.a. die Blockgröße der Datenketten auf zwei Megabyte verdoppelt. Nicht alle Nutzer der Währung waren mit diesem Schritt einverstanden, sodass vor einigen Tagen eine Bitcoin-Spaltung drohte: Die eine Hälfte der User würde das aktualisierte Datennetz nutzen, die andere Hälfte beim alten verharren.

Eben diese Spaltung scheint nun aber abgewendet, da sich ein Großteil der Bitcoin-Nutzer doch auf die gemeinsame Nutzung des geupdateten Netzes einigen konnte. Dadurch stieg auch der Bitcoin-Kurs um 14 Prozent und liegt jetzt bei 2.300 Dollar.

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