Wer kauft und wer investiert?

Klar definiert

Eine neue Studie hat ermittelt, welche Personengruppen in Deutschland bevorzugt Immobilien kaufen. Parallel dazu erforschte eine zweite Erhebung, wie der typische deutsche Start-Up-Investor aussieht. Unabhängig voneinander kamen beide Untersuchungen zu einem ähnlichen Ergebnis: Es handelt sich um Personen Ende 40, die in der Regel recht solvent sind. Start-Up-Investoren sind vor allem risikofreudige Männer, die zwischen 40.000 Euro und 70.000 Euro im Jahr verdienen. Einen Teil ihres Kapitals stecken sie in Start-Ups, um möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Es geht ihnen also um Vermögensvermehrung.

Auch Immobilienkäufer haben ein entsprechend gutes Auskommen und sind im Schritt 48 Jahre alt. Sie sind kinderlos und besitzen häufig schon ein Eigenheim. Die hinzu gekaufte Immobilie wollen sie in der Regel nicht selbst nutzen, sondern als Kapitalanlage verwenden.

Die beiden Studien legen also nahe, dass es in Deutschland gut definierbare Personenkreise gibt, die ihr Geld bewusst anlegen. Auch dürfte es entsprechende Überschneidungen zwischen beiden Anlegergruppen geben.

Personelle Veränderungen?

US-Präsident Donald Trump plant offenbar, wichtige Schlüsselpositionen der Zentralbank in Washington auszutauschen. Die Federal Reserve, kurz Fed, soll eine neue Bankenaufsicht und einen neuen Notenbankchef erhalten. Aktuelle Fed-Chefin ist Janet Yellen – sie befindet sich seit 2014 im Amt und steht für Niedrigzins-Politik. Während des letztjährigen Wahlkampfes war Yellen von Donald Trump wegen ihres geldpolitischen Kurses stark kritisiert worden. Nun soll sie Medienberichten zufolge nach Ende ihrer Amtsperiode durch den Wirtschaftsberater Gary Cohn ersetzt werden. Cohn, ehemals Goldman-Sachs-Manager, gilt als enger Vertrauter Trumps.

Auch die Bankenregulierung der Fed wird einen neuen Kopf bekommen. So teilte das Weiße Haus mit, dass Randal Quarles den zurzeit vakanten Posten übernehmen soll. Erst im April hatte sein Vorgänger Daniel Tarullo abgedankt – dieser galt als Verfechter einer strikten Bankenregulierung. Präsident Trump strebt in diesem Bereich jedoch eine Lockerung an. Quarles, ehemals Mitarbeiter im Finanzministerium, ist bisher für keinen eindeutigen geldpolitischen Kurs bekannt.

Örtliche Unterschiede

Gehalt ist nicht gleich Gehalt: Sowohl in Europa, als auch innerhalb Deutschlands können Stundenlöhne stark schwanken. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen nun, wie hoch die Gehälter in den einzelnen deutschen Bundesländern ausfallen. So verdient man in Baden-Württemberg und Bayern am meisten (knapp 25 Euro Stundenlohn). Am wenigsten wird in Schleswig Holstein und Thüringen gezahlt (im Schnitt 19 Euro Stundenlohn). Besonders lukrativ ist die Finanz- und Versicherungsbranche: Hier beträgt der Lohn überdurchschnittliche 33,55 Euro pro Stunde.

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