Die Zukunft des Bankings

Online-Banken im Aufwind

Direktbanken werden offenbar immer beliebter. Laut aktuellen Hochrechnungen betreuen sogenannte Online-Banken wie DKB, ING-Diba oder Comdirect inzwischen knapp 18 Millionen Kunden – vor 17 Jahren waren es nicht einmal 4 Millionen. Das Besondere an Direktbanken ist, dass die Kunden ihre Bankgeschäfte jederzeit online erledigen können. Es gibt keine Filialen oder feste Standorte. Das senkt die Kosten und ist besonders in Zeiten von Null- und Minuszinsen attraktiv. Inzwischen sind 58 Prozent der Deutschen am Wechsel zu einer Direktbank interessiert. Vor allem klassische Filialbanken wie die Sparkasse oder Volks- und Raiffeisenbanken dürften so zukünftig noch stärker um Kunden buhlen müssen.

Längst kein altes Eisen

Viele Betriebe in Deutschland bemühen sich, ihre Mitarbeiter auch nach Eintritt in das Rentenalter weiterzubeschäftigen und so von ihrer Expertise zu profitieren. Inzwischen versucht jeder dritte deutsche Betrieb, ältere Arbeitnehmer in der Firma zu halten. Knapp 80 Prozent der betroffenen Beschäftigen nehmen das Angebot an. Besonders beliebt sind ältere Mitarbeiter im Bereich "Maschinen, Elektrotechnik & Fahrzeuge", viel seltener werden sie nach dem Renteneintrittsalter bei Behörden weiterbeschäftigt.

Befinden sich Arbeitnehmer einmal im Ruhestand, können sie jedoch immer seltener von ihrer Rente leben. Um ihren Lebensstandard zu halten, häufen daher immer mehr Senioren Schulden an. So zeigen neue Zahlen des Schuldneratlas Deutschland, dass die Verschuldung seit 2012 bei den über 70-Jährigen um 58 Prozent zugenommen hat. Das sind insgesamt 174.000 Betroffene in Deutschland.

Das Social-Media-Dorf

In Ballungszentren überall auf der Welt wird der Wohnraum knapper und die Mieten steigen. Dabei ist auch das Silicon Valley keine Ausnahme. Für Facebook-Mitarbeiter ist eine Wohnung in der Nähe der Konzernzentrale in Menlo Park inzwischen nahezu unerschwinglich geworden: Eine Zwei-Zimmer-Wohnung kostet hier 3900 US-Dollar im Monat. Da Facebook aber ein Interesse daran hat, seine Angestellten auch räumlich nah an sich zu binden, will Firmengründer Mark Zuckerberg nun ein ganzes Dorf für seine Mitarbeiter bauen lassen. Das Dorf soll Willow Campus heißen, an Menlo Park angrenzen und 1500 neue Wohnungen bieten. Nun haben Apple und Google bereits angekündigt, mit ähnlichen Projekten die Wohnungsknappheit im Umfeld ihrer jeweiligen Unternehmenssitze bekämpfen zu wollen.

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