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Amerikanische Prioritäten

Ein gemeinsamer Nenner

Der G20-Gipfel ist zu Ende und bot gleich zwei Überraschungen: Während es in Hamburgs Straßen unerwartet aggressiv zugingen, herrschte unter den Regierungschefs der zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer betonte Eintracht. Am Ende der Gespräche konnten sich alle Teilnehmer auf ein Kommuniqué einigen, das sich für Globalisierung und Freihandel stark macht. Auch die USA halten sich damit weiterhin an multilaterale Handelsregeln, trotz Donald Trumps Amerika-Frist-Politik.

Eine gänzlich Abkehr vom Protektionismus bedeutet dies für die USA allerdings nicht. Trump hatte bereits gedroht, Strafzölle auf ausländische Stahl-Importe zu verhängen, um so die einheimische Industrie zu fördern und Wahlversprechen einzulösen. Derartige Strafzölle würden nicht zuletzt deutsche Firmen hart treffen, beispielsweise den Stahlkonzern Salzgitter AG aus Niedersachsen. Bei der Frage, ob es nun zwischen Deutschland und den USA zum vielbeschworenen Handelskrieg kommt, sind sich Presse und Experten uneinig.

Die überraschende Einigkeit der G20-Staaten im Bereich des Welthandels galt aber nicht für alle Streitthemen. So blieben drängende Fragen zum Klimaschutz unbeantwortet.

Chinesische Kauflust

China wird als Absatzmarkt global immer wichtiger, auch für deutsche Händler. Zehn Millionen chinesische Touristen besuchen jährlich Europas Metropolen und geben dabei pro Kopf rund 3.000 Euro aus. Grund genug, den Chinesen in Deutschland das Shopping so einfach wie möglich zu gestalten. Im Reich der Mitte sind mobile Bezahl-Apps nämlich viel geläufiger als Bargeld oder Kreditkarten. Den Markt teilen sich hier die Systeme Alipay von Alibaba und WeChat Pay von Tencent. Zwei westliche Firmen wollen die Dienste nun nach Europa holen: zum einen das US-amerikanische Start-Up Stripe, um anderen das deutsche Unternehmen Wirecard. In Deutschland und Europa hofft man so, die Kauffreude der Chinesen noch einmal steigern zu können.

Aber auch das Kaufverhalten hierzulande ist für Industrie und Forschung von großem Interesse. So hat eine neue Studie die Online-Shopping-Gewohnheiten in Deutschland untersucht. Wie sich zeigte, shoppen die Deutschen am liebsten freitags oder am Wochenende im Internet, zumeist abends. Allerdings haben nur fünf Prozent der Befragten angegeben, täglich online einzukaufen.

Große D-Mark-Reserven

Seit der Einführung des Euro als Bargeld im Jahr 2002 ist die Deutsche Mark eine historische Währung, die aber weiterhin in ganz Europa zu finden ist. Laut einer Hochrechnung der Deutschen Bundesbank sind aktuell immer noch knapp 12,67 Milliarden D-Mark im Umlauf. Am weitesten verbreitet ist das Ein-Pfennig-Stück mit 9,7 Milliarden Exemplaren. Der am häufigsten gehortete Schein ist der 10-Mark-Schein: Hier befinden sich noch 72 Millionen in privatem Besitz.

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