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Wenn die Arbeit nicht zum Leben reicht

An der Armutsgrenze

Eine heute veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass immer weniger Erwerbstätige von ihrem Einkommen leben können. So waren 2014 etwa 4,1 Millionen Arbeitnehmer von Armut bedroht – 2004 waren es nur etwa 1,9 Millionen. Konkret geht es hier um Menschen, die monatlich weniger als ca. 900 Euro netto verdienen.

Gleichzeitig stieg die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland von 2004 bis 2014 drastisch an, von 39 Millionen auf 44 Millionen. Was diese zunächst positiven Zahlen aber unterschlagen: Bei einigen Tätigkeiten handelt es sich um schlecht bezahlte Mini-Jobs oder Volontariate mit Niedriglöhnen. Betroffene haben häufig keine Möglichkeit, den Job zu wechseln. Entweder fehlen ihnen Alternativen oder sie fürchten sich vor drohender Arbeitslosigkeit.

Im Nachbarland Schweiz scheinen die Bürger keine derartigen Probleme zu haben. Hier reichen die Gehälter offenbar mehrheitlich aus, um einen gehobenen Konsum zu garantieren. Gleichzeitig bleibt bei vielen Schweizern am Ende des Monats genug übrig, um zu sparen. In einer neuen Studie gab fast die Hälfte der 1011 befragten Eidgenossen an, dass regelmäßiges Sparen ihren Konsum nicht einschränke.

Nachhaltige Investitionen

Die sogenannten Greenbonds, grüne Anleihen, werden immer beliebter. Mit ihnen können Anleger bestimmte Projekte finanziert, die ökologisch nachhaltige Ziele verfolgen. Wie beispielsweise den Bau des andalusischen Solarkraftwerks Andasol, für den 2007 der erste Greenbond ins Leben gerufen wurde. Heute ist das Konzept längst unter dem Schlagwort Impact Investing etabliert. Laut einigen Experten stellen Öko-Anleihen aktuell eines der dynamischsten Produkte der Finanzbranche dar.

Der Vorteil der Bonds: Sie gestalten sich sehr transparent, da die Anleihebedingungen im Vorfeld genau festlegen, wofür Geld verwendet wird. Außerdem erhält man als Investor einen jährlichen Fortschrittsbericht. Demgegenüber ist Impact Investing aber riskanter als klassische Anlagekonzepte im Festgeldbereich: Dies liegt daran, dass die Kurse stärker schwanken.

Weniger wichtig?

Die EZB hat kürzlich einen Bericht zur internationalen Rolle des Euro veröffentlicht. Dabei zeigte sich, dass der Euro weiterhin hinter dem US-Dollar als maßgeblicher internationaler Währung zurückfällt. Der Abstand zum Dollar sei im letzten Jahr sogar noch größer geworden, so die EZB. Bei vielen internationalen Geldgeschäften – etwa wenn Schwellenländer Fremdwährungskredite aufnehmen – ist der US-Dollar offenbar beliebter als der Euro.

Dennoch könnte der Euro 2017 wieder an Stabilität gewinnen. Politische Faktoren spielen dabei eine große Rolle, etwa die Wahl Emmanuel Macrons zum französischen Präsidenten.

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