Gedrückte Löhne

Kein flächendeckender Mindestlohn

Eine neue Studien der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt sich mit den Löhnen in Deutschland, speziell mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Obwohl dieser vor Kurzem auf 8,84 Euro aufgestockt wurde, wird er in manchen Branchen weiterhin kaum gezahlt. Ein Verstoß von Seiten der Arbeitgeber wird dabei in den seltensten Fällen geahndet.

Besonders schwer scheinen es Angestellte von Taxiunternehmen zu haben. Die Zahlen von 2015 sehen 87,7 Prozent der 39.000 Vollzeitbeschäftigten in dieser Branche unter der Niedriglohnschwelle von 2056 Euro Brutto im Monat. Die Hälfte der Fahrer verdient demnach ca. 1500 Euro oder weniger. Eine Folge ist, dass viele gezwungen sind, ihr Gehalt mir Sozialleistungen zu ergänzen.

Vorreiterrolle der US-Unternehmen

Schaut man sich die aktuell wertvollsten börsennotierten Firmen an, so lassen sich zwei Dinge feststellen: Sie stammen alle aus den USA – und sie sind alle in der IT-Branche tätig. Apple steht hier mit einer Marktkapitalisierung von 751 Milliarden Dollar auf Platz 1, direkt dahinter Googles Mutterkonzern Alphabet. Es folgen Microsoft, Amazon und schließlich Facebook. Deutsche Unternehmen sucht man in diesem Ranking vergeblich, im IT-Bereich führen US-Firmen unangefochten die Spitze an. Auf den unteren Rängen ist dennoch eine Veränderung wahrzunehmen: Zwei chinesische Konzerne sind in die Top Ten der wertvollsten Unternehmen aufgestiegen. Zum einen der Amazon-Konkurrent Alibaba, zum anderen das Multimedia-Unternehmen Tencent.

Medialer Vermögensaufbau

Aber auch kleine Unternehmen können in Zeiten des Internets große Erfolge feiern. Längst etabliert sind die sogenannten Influencer, Markenbotschafter mit besonderer Nähe zur Zielgruppe. Häufig betreiben die Influencer einen eigenen Blog oder Youtube-Kanal, sprechen direkt und interaktiv mit dem Publikum und präsentieren dabei Produkte. Je mehr Reichweite ein Blogger hat, desto höher ist der Marktwert seines Ein-Personen-Unternehmens. Die Süddeutsche Zeitung hat kürzlich eine Bloggerin interviewt, die es mit ihren Artikeln zum Thema Mode innerhalb von sieben Jahren zu einem Jahresumsatz von 270.000 Euro gebracht hat. Der Preis für einen derart rasanten Aufstieg ist allerdings die Privatsphäre: Moderne Blogger legen im Internet ihr gesamtes Leben offen – immer und jederzeit.

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