Abkehr vom Klimaschutz

Nachhaltiger Vermögensaufbau

Anfang des Monats ließ US-Präsident Donald Trump die Weltöffentlichkeit ratlos und zum Teil schockiert zurück, als der den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen verkündete. Dieser radikale Schritt ist eine deutliche Absage an Natur- und Umweltschutz, macht aber den Weg frei für Trumps geplante Energiereform. Mit dem Ausbau von Öl- und Kohleförderung sollen die USA Weltmarktführer in der Energiegewinnung werden – zumindest nach Präsident Trumps Vorstellungen.

Ob ein solches Vorgehen zielführend ist, wird sich zeigen müssen. Trump geht es wohl vor allem darum, Arbeitsplätze im eigenen Land zu schaffen. Außerdem sollen etablierte Energie-Industrien am Leben erhalten werden. Wie viele Möglichkeiten und Chancen die Investition in erneuerbare Energie bietet, scheint Trump zu ignorieren. Vielleicht ist es ihm auch gar nicht bewusst.

Die Veränderung des Klimas hat nämlich nicht nur Folgen für die Umwelt. Mikro- wie makroökonomisch zeichnen sich große Veränderungen ab. Auch für Anleger ist diese sich verändernde Marktlage durchaus interessant. Nicht umsonst wird jährlich eine Billion US-Dollar in Industriezweige zur Gewinnung nachhaltiger Energie investiert.

Ungleiche Verteilung

Eine neue Studie zeigte heute, mit welchen Berufen Jobeinsteiger am effektivsten Vermögen aufbauen können. Wer möglichst schnell ein Jahresgehalt von 100.000 Euro oder mehr erreichen will, müsse vor allem Wirtschaftswissenschaften, BWL oder VWL studieren. Anschließend ist es hilfreich, in einem großen Unternehmen mit mindestens 10.000 Mitarbeitern anzufangen. Wer es hier bis zur mittleren Managementebene schafft, kann sich über ein entsprechend hohes Jahresgehalt freuen und den weiterführenden Vermögensaufbau planen.

Dieser sieht womöglich auch vor, das Leben im Alter zu planen und eine entsprechende Vorsorge zu treffen. Vor allem wohlhabende Menschen haben hier einen großen Vorteil, wie eine weitere Erhebung kürzlich zeigte. Sie sind in der Regel nicht nur besser abgesichert, sondern leben im Durchschnitt auch zehn Jahre länger als Geringverdiener. So werden Männer ohne großes Vermögen durchschnittlich knapp 70 Jahre alt, wohlhabende Männer hingegen fast 81 Jahre.

Außerdem zeigte sich bei einer dritten Studie, dass das Vermögen weltweit scheinbar immer ungleicher verteilt ist. Sozialer Aufstieg wird dadurch schwieriger. Besonders in den USA, in Großbritannien, Frankreich und Italien lässt sich laut der Erhebung eine deutliche Abschottung der Oberschichten feststellen.

Kleiner Dank

Das britische Versandhaus Argos forderte kürzlich seine Mitarbeiter im Zuge einer Initiative auf, interne Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Einer der Angestellten machte daraufhin einen simplen wie effektiven Vorschlag, um Kosten zu sparen: Seiner Meinung nach sollten die Argos-Fahrzeuge nur noch Tankstellen anfahren, die zum Mutterkonzern Sainsbury's gehören. Kurz nachdem der Arbeiter diese Einsparmöglichkeit geäußert hatte, setzte die Firma seine Idee um und spart seitdem ca. 1,5 Millionen Pfund. Der Mitarbeiter selbst konnte daraus kaum Gewinn ziehen. Zum Dank für seine Millionen-Idee erhielt er lediglich einen 10-Pfund-Geschenkgutschein.

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