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Bleibt alles beim Alten?

Das EZB-Orakel

Gestern sprach EZB-Präsident Mario Draghi auf der Notenbankkonferenz in Sintra (Portugal). Hier erklärte er noch einmal, dass sich der Euro-Raum wirtschaftlich erhole und die zurzeit gedrückte Inflation nicht von Dauer sei. In Windeseile wurde daraufhin in der Presse die Meinung laut, Draghi habe soeben die zwar vorsichtige, aber schrittweise Straffung der EZB-Geldpolitik angedeutet.

Doch unverzüglich ruderte die EZB zurück und gab sich unkonkret. Draghis Statement sei falsch verstanden worden. Man habe einerseits das Wachstum in der Eurozone hervorheben wollen. Andererseits sei eine weitere Unterstützung der Geldpolitik immer noch maßgeblich. Der Nullzins dürfte also vorläufig bestehen bleiben.

Eben diese niedrigen Zinsen könnten aber manchen Anleger dazu verleiten, beispielsweise in Immobilien zu investieren – denn hier boomt der Markt. Vor allem in deutschen Großstädten sind die Preise in den letzten sechs Jahren um bis zu 114 Prozent gestiegen. Dennoch besteht die Chance, dass der Immobilienmarkt künftig überhitzt, wie Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret kürzlich erklärte. Dies würde Investitionen riskant macht.

Mehr Millionäre

Die Zahl der Einkommensmillionäre ist von 2010 bis 2013 gestiegen, das zeigen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Die sogenannte Reichensteuer müssen in Deutschland knapp 80.000 Personen zahlen, 17.400 davon hatten 2013 jährliche Einkünfte von mindestens einer Million Euro. 2010 waren es noch 14.600 Personen. Besonders viele dieser Einkommensmillionäre leben laut der Statistik in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Geschmolzene Hoffnungen

Im März diesen Jahres wurde eine der schwersten Goldmünzen der Welt, die Big Maple Leaf aus dem Bode-Museum in Berlin gestohlen. Die einhundert Kilo schwere kanadische Münze hat einen Materialwert von ca. 3,8 Millionen Euro und zeigt das Konterfei von Queen Elizabeth II. Trotz intensiver Ermittlungen konnte das auffällige Stück nicht wiedergefunden werden. Inzwischen schätzt die Polizei, dass die Müze eingeschmolzen wurde und nie wieder auftauchen wird.

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