Das Ringen um Lösungen

Die Politik entdeckt den Wohnungsmarkt

In den letzten Tagen und Wochen beschäftigte sich die Tagespresse eingehend mit der Wohnsituation in Deutschland. Wie sich zeigte, sind nun immer mehr Kommunen und Mittelstädte von der Immobilienknappheit betroffen (Weiterlesen). Die vor knapp zwei Jahren eingeführte sogenannte Mietpreisbremse sollte Mieter entlasten und Preisexplosionen verhindern. Es liegt vor allem an zwei Gründen, dass dieses Ziel gemessen am aktuellen Wohnungsmarkt nicht erreicht wurde: Zum einen wissen die wenigsten Mieter von ihrem Recht auf die Bremse, selbst in den großen Ballungsgebieten. Zum anderen müssen Vermieter keine Sanktionen fürchten, sollten sie die Bremse ignorieren. Ob und wie die Regelung in Zukunft effektiver gestaltet werden könnte, lässt die Politik bisher offen.

In Zeiten des Wahlkampfs wird das Thema Wohnungsmarkt dennoch für Politiker aller Parteien interessant. Vertreter der CDU, der SPD, der Links-Partei, der Grünen und der FDP haben sich inzwischen zur Lage geäußert. Vor allem das Schlagwort Sozialer Wohnungsbau viel dabei immer wieder.

Fehlerhafte Systeme

Digital-Währungen sorgen seit einiger Zeit für Furore an den Märkten, allen voran Bitcoin. Das digitale Zahlungsmittel verzeichnete in der Vergangenheit enorme Kursgewinne und zog risikofreudige Anleger an. Entwickelt wurde der Bitcoin im Jahr 2008 von einem unbekannten Erfinder, der sich bis heute hinter einem Pseudonym versteckt. Seit dieser Zeit hat sich eine Reihe weiterer Kryptowährungen am Markt etabliert. Unter den Top Ten befinden sich etwa Litecoin und Ethereum. Litecoin, eine Erfindung des ehemaligen Google-Mitarbeiters Charlie Lee, konnte seinen Wert gegenüber dem letzten Monat verdoppeln und steht nun bei knapp 50 US-Dollar.

Wie tückisch aber das Geschäft mit Kryptowährungen sein kann, zeigte sich vor drei Tagen bei Ethereum. Von einem Moment auf den anderen stürzte die Cyber-Währung von über 300 US-Dollar auf 13 US-Dollar ab, was einem Verfall von knapp 96 Prozent entspricht. Die etablierten Krypto-Marktplätze schlossen kurzzeitig, doch schon wenige Minuten später stand Ethereum wieder bei 300 US-Dollar und stieg sogar an. Spekulanten, die in der Schrecksekunde nervös wurden und sofort verkauften, hatten entsprechende Verluste zu verzeichnen. Wahrscheinlichste Ursache für den Fehler war übrigens ein Glitch, also ein simpler Programmfehler.

Globale Unterschiede

Egal ob als Urlaubsziel oder als zeitweiliger Arbeitsort: Immer mehr Deutsche reisen regelmäßig ins Ausland. Mehrere Studien haben nun gezeigt, wo die Lebenshaltungskosten am höchsten sind und wie viel man in verschiedenen Ländern für vergleichbare Produkte bezahlen muss. So wurde ermittelt, dass es sich vor allem in asiatischen Metropolen wie Shanghai oder Tokyo teuer lebt. Doch auch in Zürich oder Genf sind die Lebenshaltungskosten hoch. Im Vergleich aller EU-Länder bekommt man in Polen am meisten für sein Geld – besonders tief in die Tasche greifen muss man hingegen in Dänemark.

Eine recht spezielle Art des Lohnvergleichs bietet der sogenannte Big-Mac-Index. Dieser errechnet für verschiedene Länder jene Zeit, die ein Mindestlohnverdiener arbeiten muss, um sich einen Big-Mac-Hamburger leisten zu können. Der Burger scheint als Vergleichsprodukt prädestiniert, da er weltweit standardisiert verkauft wird. Während man in Deutschland hierfür etwa 21 Minuten arbeiten muss, sind es in Indien ganze 424 Minuten.

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