Innovation und Fortbestand

Unternehmertum in all seinen Formen

Fast die hälfte der mittelständischen Unternehmen wird in den nächsten fünf Jahren seine Spitze wechseln – entweder durch einen Unternehmensverkauf oder die Weitergabe an die Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studien für Mittelstandsfirmen in Nordrhein-Westfalen. Das Ruder an eine neue Generation weiterzureichen wird als große Chance betrachtet, vor allem in Zeiten sich wandelnder Technologie und zunehmender Konkurrenz.

Während die eine Gruppe von Unternehmern über den Ruhestand nachdenkt, pre­schen junge Gründer von Start-Ups mit innovativen Ideen vor. Das beweisen jene Schülerinnen und Schüler, welche bei einem renommierten Existenzgründer-Planspiel die ersten Plätze belegt haben. Ihre Erfindungen und Businesspläne im Bereich Mobilität und Kommunikation sind zwar jetzt noch bloße Entwürfe, könnten aber in näherer Zukunft zum Next Big Thing werden.

Es gibt kein perfektes Timing

Auf die Frage nach der richtigen Geldanlage gibt es keine Pauschalantwort. Die passende Strategie hängt von der eigenen persönlichen Situation und den langfristigen Zielen ab.

Wer glaubt, den Markt und sein Verhalten vorherzusagen und timen zu können, irrt. Viele Anleger, die einen Einstieg in den Aktienmarkt suchen, warten dennoch auf einen Markt-Crash. Ein solcher Crash kann theoretisch morgen eintreten, ebensogut aber auch die nächsten zehn Jahre ausbleiben – es ist ungewiss. Gerade deswegen könnte sich das Warten auf den Crash als Finte herausstellen.

Hinweis: Anleger, die einen vorsichtigen Einstieg in den Aktienmarkt suchen, könnten hierfür den Antizyklische Positionsaufbau nutzen (Weiterlesen).

Über Geld spricht man nicht – Oder doch?

Alle zwei Jahre veröffentlicht die Bundesregierung den sogenannten Armuts- und Reichtumsbericht. Hier zeigt sich: Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Doch während man für die Armut in Deutschland mit allerlei Statistiken und Hochrechnungen aufwarten kann, ist über die wirklich Wohlhabenden der Bundesrepublik kaum etwas bekannt. Einer der führenden Reichtumsforscher hat nun eben jene Menschen interviewt und offenbart einige biografische Konstanten: So begannen die meisten Superreichen als kleine Unternehmer, bewiesen aber einen natürliche Geschäftssinn.

Auch auf internationaler Ebene driften die Einkommensspannen immer weiter auseinander. Laut einer neuen Studie der OECD sind die Einkommensunterschiede in den Mitgliedstaaten so hoch wie seit 50 Jahren nicht mehr. Vor allem im Bereich des Dienstleistungsgewerbes werden die Löhne offenbar gedrückt, während das Kapital der Reichen weiter wächst.

Auf globaler Ebene wird dies außerdem durch den aktuellen Global-Wealth-Report 2017 deutlich. Dieser verzeichnet die höchste Millionärsdichte in den USA – weit abgeschlagen folgen China, Japan und Großbritannien. Deutschland findet sich hier zusammen mit Kanada auf dem fünften Platz.

Das Vertrauen in Trump schwindet

Eben jene US-Millionäre sind es, die Präsident Trumps Plänen zur Steuerreform skeptisch gegenüberstehen. Dieser plant, die Unternehmenssteuern um 15 Prozent zu senken. Ob die Reform tatsächlich bis zum Herbst verabschiedet wird ist fraglich: Die Millionäre immerhin scheinen nicht daran zu glauben. Der sogenannte Millionaire-Confidence-Index zeigt das Marktvertrauen der wohlhabenden Amerikaner, welches nun stark gesunken ist. Wie die Studie zeigt, hat die unstete Politik in Washington die wohlhabenden Anleger vorsichtig gemacht. Dabei sind es doch gerade sie, die von Trumps neuem Kurs profitieren würden.

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