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Marktbericht Mai 2017: Euro und Öl am auffälligsten

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Mai 2017.

Aktienmärkte

Im Mai zeigten alle großen Aktienmarktindizes bis auf den Shanghai Composite einen stark korrelierten Verlauf. Im Gegensatz zu den anderen Aktienmärkten, die die zwischenzeitliche Kursanstiege von bis zu 4 % erreichten, fielen die chinesischen Aktienpreise in der ersten Hälfte des Monats um mehr als 3 %. Die zweite Hälfte des Monats brachte wenig Bewegung. Während der Shanghai Composite die Verluste auf ca. 1 % begrenzte, schlossen alle anderen Märkte beinahe unverändert bis positiv. Sowohl die durchgehend starke Entwicklung des Nikkei 125 als auch die in der zweiten Hälfte beginnende Aufwärtsphase des S&P 500 fallen in diesem Monat auf.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Währungen

Der Euro legte im Mai gegenüber allen Währungen zu. Anfänglich strich er die größten Gewinne gegenüber dem Yen mit fast 2,5 % ein und konnte sogar bis zum Ende des Monats den US Dollar mit 3 % und das britische Pfund mit mehr als 3,5 % hinter sich lassen. Hinsichtlich des Schweizer Franken stieg der Euro zu Beginn des Monats leicht an, verlief den restlichen Mai beinahe parallel und schloss mit einem Zuwachs von knapp 0,5 % relativ zum Schweizer Franken.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Gold und Öl

Nachdem der Goldpreis zwischenzeitliche Verluste von bis zu 4 % aufholte, beendete er den Monat fast unverändert auf Ausgangsniveau. Deutlich volatiler zeigte sich der Ölpreis mit vorübergehenden Verlusten von 6 %. Direkt darauf folgende Gewinne von über 4 % konnten nicht behauptet werden, sodass der Kurs wie in den vorherigen Monaten mit einem Abschlag schloss. Insgesamt verhielten sich die Rohstoffmärkte schwankungsintensiver als die Aktienmärkte.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Zinsen

Die Umlaufrenditen blieben im Mai beinahe unverändert im hundertstel Prozentbereich. Selbst die größten Schwankungen, gemessen bei der chinesischen und der US-Amerikanischen Umlaufrendite, überstieg nicht 0,1 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Umlaufrendite seit 1995. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die Zinsstrukturkurven veränderten sich im Mai unerheblich. Die größten Änderungen traten in Form von Anstiegen bei chinesischen Kurzläufern, den britischen Bonds mit Laufzeiten von 6 Monaten und den US-Amerikanischen Anleihen allgemein auf.

In der Grafik sind sowohl Zinsstrukturkurven staatlicher Anleihen als auch Zinsstrukturkurven von High Yield Anleihen aus dem amerikanischen und europäischen Raum zu sehen. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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