Marktbericht April 2017: Aprilwetter

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im April 2017.

Aktienmärkte

Der Monat April startete mit einem Abwärtstrend in allen Aktienmärkten. In Amerika fielen die Kurse zwischenzeitlich um 1 % und der japanische Aktienmarkt büßte vorübergehend sogar 3 % ein. Lediglich der chinesische Markt konnte zu Beginn des Monats mit einem Plus von etwa 2 % überzeugen, allerdings nicht nachhaltig. Im letzten Drittel des Monats kam es zur Wende, sodass sich alle großen Indizes erholten und den Monat mit einem Plus von 1 % bis 1,5 % beenden konnten. Der Shanghai Composite bildete auch hier die Ausnahme. Er konnte nicht an der Erholung partizipieren und verließ den Monat mit einem Minus von mehr als 2 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Währungen

Bis zur Mitte des Monats verhielten sich fast alle großen Währungen ruhig, lediglich der japanische Yen büßte zwischenzeitlich knapp 3 % ein. Diesen Verlust konnte er wieder aufholen, sodass er im April wie auch die anderen Währungen im April einen Zuwachs 1,5 % – 2,5 % gegenüber dem Euro erzielen konnte. Die Ausnahme bildete das Britische Pfund, das zunächst positiv in den Monat startete, aber dann Verluste hinnehmen musste, die es nicht mehr aufholte und den Monat mit einem Abschlag von knapp 1 % gegen den Euro beendete.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Gold und Öl

Im April unterlag der Ölpreis starken Schwankungen. Erst wuchs er um 6 % im ersten Drittel des Monats, rutschte dann aber in einen Abwärtstrend der sich über den Rest des Monats erstreckte. Letztendlich verließ Öl den Monat mit einem Preisabschlag von mehr als 2 %. Das bedeutet, dass der zwischenzeitliche Kursverlust des Ölpreises mehr als 8 % betrug. Der Goldpreis stieg im April wieder leicht um 1,5 %, nachdem er im März stagnierte und verlief, vor allem im Vergleich zum Ölpreis, eher ruhig.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Zinsen

Die Veränderung der Umlaufrenditen fiel in diesem Monat sehr gering aus. Am intensivsten bewegte sich die Chinesische mit 0,127 Prozentpunkten nach oben. Die anderen Umlaufrenditen schwankten in der Mitte des Monats, blieben aber gen Ende beinahe unverändert.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Umlaufrendite seit 1995. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die Zinsstrukturkurven durchlebten im April geringfügige Änderungen. Am auffälligsten sind die Änderungen der chinesischen Kurve, welche im Bereich von einem Jahr bis acht Jahren zulegen kann. Außerdem lässt sich erkennen, dass die US Kurzläufer an Wert verlieren, während Bundesanleihen mit einer Laufzeit von sechs Monaten an Wert gewinnen. Die britische Kurve nimmt durch einen Preisanstieg der Kurzläufer eine leicht inverse Struktur an.

In der Grafik sind sowohl Zinsstrukturkurven staatlicher Anleihen als auch Zinsstrukturkurven von High Yield Anleihen aus dem amerikanischen und europäischen Raum zu sehen. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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