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Marktbericht März 2017: Getrennte Wege

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im März 2017.

Aktienmärkte

In diesem Monat durchlebten die großen Aktienindizes zwei unterschiedliche Entwicklungsphasen. Innerhalb der ersten beiden Drittel des Monats verliefen, abgesehen von kleineren Ausnahmen, alle Aktienindizes ähnlich und konnten zunächst leichte Gewinne erzielen. Am Ende des zweiten Drittels kam es global zu Kursverlusten, die verschieden stark ausfielen. Die europäischen Aktienmärkte konnten sich jedoch im letzten Drittel von den zwischenzeitlichen Rückschlägen erholen, sodass am Ende des Monats der DAXK fast 4 % und der STOXX 600 knapp 3 % wuchsen. Den anderen Aktienmärkten gelang dieser Rebound nicht. In Folge trat der amerikanische Aktienmarkt auf der Stelle, während die asiatischen Aktienmärkte geringe Verluste hinnehmen mussten.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Währungen

Zu Beginn des Monats legte der Euro gegenüber allen Währungen zu und es kam zu zwischenzeitlichen Kursgewinnen von mehr als 2,5 % gegenüber dem US Dollar. Diese Entwicklung kippte jedoch am Ende des Monats, sodass sich die zeitweiligen Gewinne egalisierten. Am Ende blieb dem Euro gegenüber dem Chinesischen Yuan ein Gewinn von knapp 1 % und gegenüber dem Britischen Pfund ein Verlust von knapp 1 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Gold und Öl

Der Goldpreis konnte die positive Entwicklung des neuen Jahres im März 2017 nicht fortsetzen. Zwischenzeitlich fiel er sogar um knapp 4 %, konnte sich aber bis zum Ende des Monats wieder erholen, sodass er den Monat unverändert verlässt. Der Ölpreis hingegen setzte seine negative Entwicklung auch in diesem Monat fort und verbuchte im März ein Minus von fast 5 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Zinsen

Im Allgemeinen stiegen die Umlaufrenditen im März 2017 leicht. Bis auf die japanische und die britische, die den ganzen Monat stagnierten, legten alle Umlaufrenditen im ersten Drittel des Monats zu. Die US-Umlaufrendite fiel im weiteren Verlauf des Monats leicht ins Negative, die europäischen Umlaufrenditen konnten in etwa das Niveau halten und in China kam es zu den größten Schwankungen mit einem Zuwachs von 0,27 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Umlaufrendite seit 1995. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die Veränderung der Zinsstrukturkurven war auch im März gering. Die deutsche und die chinesische Kurve flachten durch einen leichten Anstieg der Kurzläufer am Anfang ab und die Britische Kurve hob sich in diesem Bereich leicht und gleichmäßig.

In der Grafik sind sowohl Zinsstrukturkurven staatlicher Anleihen als auch Zinsstrukturkurven von High Yield Anleihen aus dem amerikanischen und europäischen Raum zu sehen. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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