Marktbericht Februar 2017: Die Finanzmärkte in ruhigem Aufwind

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Februar 2017.

Aktienmärkte

Im Februar verliefen die etablierten Märkte sehr ähnlich und konnten moderate Gewinne verbuchen. Eine Ausnahme bildete der NIKKEI 125, welcher recht unkorreliert verlief und mit 0,5 % zugleich den geringsten Gewinn erzielte. Der S&P 500 erreichte nicht nur den größten Zuwachs mit knapp 4 %, sondern entwickelte sich auch am stabilsten, was sich besonders in den letzten Tagen des Februars zeigte.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Währungen

Im Gegensatz zum Januar verlor der Euro im Februar gegenüber allen großen Währungen. Mit etwa 0,5 % büßte der Euro am wenigsten gegenüber dem Britischen Pfund und dem Schweizer Franken ein. Dabei ist zu beachten, dass die Entwicklung gegenüber dem Schweizer Franken deutlich ruhiger war als die gegenüber dem Britischen Pfund. Den größten Kursverlust erlitt der Euro mit ca. 2 % gegenüber dem US-Dollar und dem Japanischen Yen, welcher schon den zweiten Monat in Folge die größten Kursgewinne im Vergleich zum Euro erzielte. Insgesamt jedoch waren die Währungsschwankungen seit Anfang des Jahres recht gering.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Gold und Öl

Auch in diesem Monat setzte der Goldpreis mit einem Plus von gut 3 % seine positive Entwicklung fort. Der Ölpreis hingegen blieb nach Schwankungen um etwa 3 % am Ende des Monats beinahe unverändert.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Zinsen

Bei den Umlaufrenditen hat sich auch im Februar nicht viel getan. Um einen genaueren Blick auf die Veränderung zu werfen, sehen wir uns zusätzlich einen normierten Chart an. Es ist zu sehen, dass die Zinsentwicklungen zwar nicht extrem waren, 0,26 % minus in Deutschland und 0,029 % plus in den USA, sich aber in verschiedene Richtungen bewegten.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die auffälligste Veränderung an den Zinsstrukturkurven hatte Großbritannien zu verzeichnen. Im Januar war diese bis zu einer Laufzeit von einem Jahr noch deutlich invers, doch im Februar war von der inversen Struktur nicht mehr viel zu sehen, da die Kurzläufer eine deutlich geringere Rendite brachten. Die Deutsche Zinsstrukturkurve wirkte linearer als im Januar, da auch hier die Rendite der Kurzläufer gesunken ist.

In der Grafik sind sowohl Zinsstrukturkurven staatlicher Anleihen als auch Zinsstrukturkurven von High Yield Anleihen aus dem amerikanischen und europäischen Raum zu sehen. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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