Chinas Probleme

Handelsblatt befragte Marcel van Leeuwen, Geschäftsführer der DWPT Deutsche Wertpapiertreuhand, zur Position Chinas auf den Finanzmärkten.

[...] Am schönsten ist oft der Blick zurück. Seit der deutschen Wiedervereinigung ist Chinas staatsgesteuerter Kapitalismus laut IWF im Schnitt um zehn Prozent gewachsen – Jahr für Jahr, wohlgemerkt. Einen Haken gibt es jedoch: Die Zahlenreihe endet im Jahr 2012. Mit nur noch 7,7 Prozent Plus beim Bruttoinlandsprodukt erlebte das Land, das jeden fünften Erdbewohner stellt, 2013 für seine Verhältnisse einen regelrechten Dämpfer. Auch die Konjunkturaussichten für 2014 sind eher verhalten.

Für Marcel van Leeuwen, Geschäftsführer der DWPT Deutsche Wertpapiertreuhand, liegt der zentrale Grund für Chinas Probleme im ineffizienten Umgang mit Geld: Jahrelang hat China seine Wirtschaft mit einem gewaltigen Überfluss an Kapital durch Subventionen und lockere Kreditvergabe gefördert. Jetzt arbeitet das eingesetzte Kapital unproduktiv. [...]

Quelle: Handelsblatt Mai 2014

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