Berater und Kooperationen in der Vermögensverwaltung

Die Deutsche Wertpapiertreuhand ist eine Partnerschaft von und mit qualifizierten Beratern. Die unterschiedlichen Partnerschaftsmodelle bieten den Partnern die Unabhängigkeit und Individualität des Unternehmertums, kombiniert mit der Professionalität und den Ressourcen einer großen unabhängigen Vermögensverwaltung. Berater mit denen wir zusammenarbeiten haben typischerweise folgende Profile:

  • Private Banker
  • Vermögensverwalter
  • Family Officer
  • Finanzplaner
  • Fondsmanager
  • Investmentberater
  • Honorarberater
  • Steuerberater

Nachfolgend sehen Sie, welche Partnerschaftsmodelle für welche Berater relevant sein können.

Private Banker

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Private Banker sich aus der Bank lösen. Oft suchen sie die unternehmerischen Freiheit. Auch möchten sie einen größeren Anteil an ihrer wirtschaftlichen Leistung vereinnahmen. Zudem veranlasst die Geschäftspolitik vieler Banken erfahrene Private Banker dazu, über ihre berufliche Zukunft nachzudenken:

  • Der Vertriebsdruck in den Banken steigt.
  • Berater müssen mehr Hausprodukte verkaufen.
  • Die freie Produktwahl wird zunehmend eingeschränkt.
  • Die Anzahl der zu betreuenden Kunden wächst kontinuierlich.
  • Wenn überhaupt dürfen individuelle Lösungen nur den wenigsten Kunden angeboten werden.
  • Die kurzfristigen Interessen der Bank bestimmen die Geschäftspolitik.
  • Die Kundeninteressen werden ignoriert.
  • Häufige Positionswechsel konterkarieren die Kundenbindung.
  • Die Berater werden in einem internen Wettbewerb gegen einander ausgespielt.
  • Die Kunden verlieren das Vertrauen in die Bank.
  • Die Berater müssen die Vertriebsziele der Bank erreichen anstatt den Bedarf der Kunden zu bedienen.
  • Die Bank zieht sich aus bestimmten Geschäftsmodellen und Regionen zurück.
  • Die Bank restrukturiert ohne Aussicht auf eine strukturelle Verbesserung der Zukunftsfähigkeit.

Partnerschaft

Für Sie als Private Banker wird die Sozietät in der Regel das relevante Partnerschaftsmodell sein.

Vermögensverwalter

Es gibt mehrere Anlässe, die Vermögensverwalter und Deutsche Wertpapiertreuhand zusammen bringen. Viele Vermögensverwalter möchten sich bei der fortschreitenden Regulierung wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Andere Vermögensverwalter suchen eine attraktive und verlässliche Nachfolgeregelung für ihr Unternehmen. Als Vermögensverwalter kennen Sie die Herausforderungen der Zukunft:

  • Fortschreitende Regulierung
  • Steigende Investitionen
  • Steigende Komplexität
  • Zunehmende Verunsicherung der Mandanten

Vor diesem Hintergrund überlegen sich viele Vermögensverwalter, wie sie ihre Zukunft optimal gestalten. Die häufigsten Überlegungen betreffen die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die Gestaltung einer attraktiven und verlässlichen Nachfolgeregelung:

Konzentration auf das Kerngeschäft

Die Umsetzung sämtlicher Regeln im Wertpapiergeschäft führt zu einem sehr hohen organisatorischen Aufwand. Insbesondere für Vermögensverwaltungen mit wenig Mitarbeitern führt die Regulierung dazu, dass ein verhältnismäßig großer Anteil der Ressourcen in die Umsetzung und Handhabung investiert werden muss. Folglich bleibt zu wenig Kapazität für das Kerngeschäft. Schätzungen, bei welcher Größe ein Vermögensverwalter künftig überlebensfähig sein wird, führen zu kontinuierlich wachsenden Zahlen. Derzeitig liegt eine geschätzte erforderliche Mindestgröße zwischen 200 und 300 Mio. Euro an Assets under Management und bei entsprechend effizienter Gestaltung des Geschäftsmodells. Viele Vermögensverwalter haben den Wunsch, sich wieder auf ihr Kerngeschäft des Asset und Relationship Managements konzentrieren zu können.

Nachfolgeregelung

Es ist für einen Vermögensverwalter nicht einfach, eine gute Nachfolgeregelung zu treffen. In der Regel ist die Beziehung zu den Mandanten sehr personengebunden. Sollte der Vermögensverwalter nach dem Verkauf seiner Vermögensverwaltung "nebenan" wieder eine Vermögensverwaltung aufmachen, besteht die reelle Gefahr, dass der Käufer mit einer leeren Hülse dasteht. Wegen dieser Unsicherheit macht ein Käufer in der Regel einen großen Risikoabschlag bei dem Kaufpreis. Theoretisch könnte eine längere Übergangsphase mit einer "Earn-Out-Regelung" ein Weg sein um diese Unsicherheit zu reduzieren. Allerdings setzt sich der Verkäufer dann der Gefahr aus, dass der Käufernicht erfolgreich wirtschaftet, sich nicht an die Vertragsregelung hält oder die finanzielle Regelung "kreativ" zu eigenen Gunsten steuert.

Partnerschaft

Für Sie als Vermögensverwalter wird die Sozietät in der Regel das relevante Partnerschaftsmodell sein. Meistens können Sie auch Ihre bestehende Gesellschaft zu einer Finanzplanungs- oder Family Office Gesellschaft umstrukturieren und sinnvoll in die Betreuung Ihrer Mandanten einbinden.

Family Officer

Family Officer, die ein Multi Family Office gründen möchten, brauchen hierzu eine zukunftsträchtige regulatorische Lösung. Auch bei Neugründungen von Single Family Offices kann eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Wertpapiertreuhand dem Family Officer sowie der Familie essenzielle Vorteile bieten. Sobald Multi Family Offices Finanzdienstleistungen im Sinne des KWG erbringen, brauchen sie in der Regel eine Zulassung. Die möglichen Ausnahmeregelungen treffen primär für Single Family Offices zu. Sehen Sie hierzu auch das "Merkblatt zur Erlaubnispflicht gemäß KWG und KAGB von Family Offices". Unabhängig von einer möglichen Erlaubnispflicht kann es auch für Single Family Offices sehr sinnvoll sein, das Family Office in eine bestehende Infrastruktur mit Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut einzubinden. Die Vorteile für ein Multi oder Single Family Office sind:

Senior Partner

Der Leiter des Family Offices wird Senior Partner in der Deutschen Wertpapiertreuhand. Seine Aufgabe ist es, das Family Office für die jeweilige(n) Familie(n) zu führen. Gegebenenfalls könne weitere Mitarbeiter aufgenommen werden.

Infrastruktur

Den als Senior Partner und als Berater eingebundenen Mitarbeitern des Family Offices stehen die Infrastruktur, das Know-how und das Netzwerk der Deutschen Wertpapiertreuhand uneingeschränkt zur Verfügung.

Interessenvertretung

Der Leiter des Family Offices kann ausschließlich für die Familie(n) arbeiten. Die treuhänderische Vertretung der Interessen der Familienmitglieder ist ein integrierter Bestandteil der Mandantenverträge sowie des Partnervertrags.

Corporate Governance

Gleichzeitig wird die Deutsche Wertpapiertreuhand die Einhaltung der Vertretung der Familieninteressen gemäß den Mandantenverträgen und im Rahmen des Corporate Governance (Compliance, Revision etc.) überwachen.

Kosten

Durch die gemeinsame Nutzung der Ressourcen sind die Kosten deutlich niedriger als bei einem konventionellen Family Office.

Partnerschaft

Die Einbindung eines Family Office in die Deutsche Wertpapiertreuhand kann nachhaltig über die Partnerschaft in der Sozietät erfolgen. Hierbei bleiben die unternehmerische und die anlagetechnische Freiheit des Family Offices existent. Das Family Office vertritt ausschließlich die Interessen der jeweiligen Familie(n). Alternative zur Sozietät kann das Boutique-Haftungsdach in manchen Konstellationen ebenfalls eine passende Lösung bieten.

Finanzplaner

Die Erfahrung lehrt, dass die wenigsten Anleger lediglich eine Vermögensstrategie von ihrem Finanzplaner erwarten. In der Regel wünschen sie konkrete Empfehlungen und die Umsetzung dieser Empfehlungen. Die Deutsche Wertpapiertreuhand bietet Finanzplanern die Möglichkeit, ihre Dienstleistung um erlaubnispflichtige Tätigkeiten zu erweitern und so ihr Geschäftsmodell zu optimieren.

Der ursprüngliche Gedanke vieler Finanzplaner war, sich ausschließlich um die strategische Betreuung ihrer Mandanten zu kümmern und die Beratung, Verwaltung und Umsetzung den Banken zu überlassen. Hierbei holt der sich Finanzplaner selber einen Konkurrenten um die Kundenbeziehung ins Haus. Obwohl dieses Modell grundsätzlich funktionieren kann, wünschen sich viele Mandanten eine komplette Betreuung durch ihren persönlichen Finanzplaner. Hierzu gehören in der Regel konkrete Wertpapierempfehlungen, die Umsetzung dieser Empfehlungen in einem Depot sowie ein aktives Risikomanagement. Aus diesem Grund überlegen sich die meisten Finanzplaner, wie sie sich im Wertpapiergeschäft professionell aufstellen können.

Partnerschaft

Je nach künftiger Ausgestaltung Ihres Geschäftsmodells können für Sie als Finanzplaner sowohl die Sozietät, das Boutique-Haftungsdach als auch die B2B Vermögensverwaltung als mögliche Partnerschaftsmodelle relevant sein.

Fondsmanager

Die Beratung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft in Bezug auf einen spezifischen Fonds ist eine erlaubnispflichtige Tätigkeit. Damit ein Fondsmanager einen Fonds – besser gesagt eine KVG in Bezug auf einen Fonds – beraten darf, braucht er eine Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut nach § 32 KWG. Die Alternative hierzu ist die Partnerschaft in einem Fonds Advisory Haftungsdach.

Partnerschaft

Für Sie als Fondsmanager ist das Fonds Advisory Haftungsdach das relevante Partnerschaftsmodell.

Investmentberater

Im Vergleich zur Vermögensverwaltung stellen die Anlageberatung und Vermittlung von einzelnen Investmentfonds ein äußerst ineffizientes Geschäftsmodell dar. Im Wertpapiergeschäft haben Finanzanlagenvermittler nach § 34f der Gewerbeordnung bisher vor allem einzelne Investmentfonds im Rahmen der Anlageberatung und -vermittlung verkauft. Im Vergleich zu anderen Geschäftsmodellen ist das Geschäftsmodell der Anlageberatung jedoch besonders ineffizient.

Vorteile der Vermögensverwaltung

Gegenüber der Anlageberatung und -vermittlung verfügt die Vermögensverwaltung über bedeutende Vorteile:

  • Hohe Effizienz
  • Professionelle Verwaltung
  • Aktives Risikomanagement
  • Weitgehende Enthaftung
  • Konzentration auf das Kerngeschäft

Effizienz

Im Vergleich zur Anlageberatung ermöglicht das Geschäftsmodell der Vermögensverwaltung eine entscheidend höhere Effizienz. Stellen Sie sich vor, dass Sie bei 100 Ihrer Kunden, die alle eine gleiche Strategie besitzen, eine Umschichtung vornehmen möchten. In der Beratung müssten Sie:

  • 100 Kundentermine ausmachen,
  • 100 Gespräche führen,
  • 100 Beratungsprotokolle erstellen,
  • 100 Unterschriften einholen
  • und 100 Transaktionen durchführen.

Das würde Sie mindestens einige Wochen Zeit kosten. In der Vermögensverwaltung wird die gleiche Umschichtung innerhalb weniger Minuten durchgeführt.

Professionelle Verwaltung

Investment Research und Investment Management sind teuer und aufwendig. In der Vermögensverwaltung können Sie professionelle Asset Manager mit dieser Tätigkeit beauftragen. Bei einem größeren Gesamtvolumen konzipieren wir für Sie auch individuelle Anlagestrategien und Vermögensverwaltungen. Wenn Sie möchten, gibt es bei großen Volumen auch die Möglichkeit, die Vermögensverwaltung zu den einzelnen Anlageentscheidungen zu beraten und so Ihre eigene Anlagephilosophie im Detail einzubringen.

Aktives Risikomanagement

Aufgrund des vorher beschriebenen Aufwandes ist es in der Beratung unmöglich, ein zeitnahes Risikomanagement zu praktizieren. In der Vermögensverwaltung kann unmittelbar reagiert werden, wodurch ein professionelles Risikomanagement möglich ist.

Weitgehende Enthaftung

Während der Berater in der Anlageberatung und -vermittlung für seine Wertpapierempfehlungen haften, haftet in der Vermögensverwaltung der Vermögensverwalter für die Wertpapierdienstleistung.

Konzentration auf das Kerngeschäft

Wenn Ihr Kerngeschäft die Finanzplanung und das Relationship Management für Ihre Kunden ist, ermöglicht die Zusammenarbeit mit der Deutschen Wertpapiertreuhand Ihnen, sich auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Partnerschaft

Für Sie als Investmentberater ist die B2B Vermögensverwaltung das relevante Partnerschaftsmodell.

Honorarberater

Für Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h der Gewerbeordnung gelten grundsätzlich die Vorteile der Vermögensverwaltung im Vergleich zu einer Einzelberatung, ähnlich wie bei Finanzanlagenvermittler nach § 34f. Der grundsätzliche Unterschied zu § 34f liegt in der Vergütungsstruktur, welche frei von Provisionen sein sollte.

Partnerschaft

Für Sie als Honorar-Finanzanlagenberater ist die B2B Vermögensverwaltung in einer spezifischen Ausprägung für Honorarberater das relevante Partnerschaftsmodell.

Steuerberater

Vermögensberatende Steuerberater möchten für ihre Mandanten Dienstleistungen im Sinne der Finanzplanung erbringen. Wenn die strategische Finanzplanung eine Anlage in Wertpapieren vorsieht, braucht der Steuerberater zwingend einen Vermögensverwalter, der die Finanzplanung im Sinne des Mandanten umsetzt. Geht der Mandant mit der Planung zu einer Bank oder einem freien Berater, erhält er oft eine provisionsgetriebene Wertpapieranlage, die nicht im Sinne des Mandanten und im Sinne der Finanzplanung ist. Zudem muss er die vollen Kosten zahlen obwohl der Steuerberater bereits wertvolle Vorarbeit geleistet hat und den Mandanten auch weiterhin aktiv im Rahmen der Finanzplanung betreut. Hierdurch kann die Finanzplanung ihre Wirkung nicht entfalten und der Mandant ist verunsichert. Eine mandantenbezogene Zusammenarbeit mit einer treuhänderischen Vermögensverwaltung kann diese Probleme eliminieren.

Partnerschaft

Für Sie als vermögensberatender Steuerberater ist die B2B Vermögensverwaltung in einer spezifischen provisionsfreien Ausprägung für Steuerberater das relevante Partnerschaftsmodell.

Teams

Wenn Sie als Team eine Partnerschaft mit der Deutschen Wertpapiertreuhand eingehen möchten, unterstützen wir Sie in der gewünschten Konstellation mit maßgeschneiderten Verträgen und Betreuung. In der Praxis bedeutet das auch, dass wir wissen, dass es manchmal schwierig ist um als gesamtes Team einen freien Tag zu nehmen um Partnerschaftsgespräche zu führen. Deswegen ist es für uns selbstverständlich, dass wir Sie als Team auch zu einem Treffen an einem Wochenende einladen.

Partner werden

Unsere mögliche Zusammenarbeit fängt mit einem ersten Telefonat an. Rufen Sie uns an und fragen Sie nach Geschäftsführer Marcel van Leeuwen. Unsere Telefonnummer lautet:

09132 750300

Da wir typischerweise Gespräche führen mit potenziellen Partnern, die zum Zeitpunkt ihres Anrufs in einer anderen Gesellschaft aktiv sind, ist Diskretion für uns selbstverständlich. Gerne bestätigen wir Ihnen, dass unsere Gespräche vertraulich sind.

09132 750300
Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr stehen wir Ihnen persönlich und diskret zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail, unter info@wertpapiertreuhand.de.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.